Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Blutsverwandtschaft ist eine Verwandtschaft durch Abstammung d. h. genetische Verwandtschaft. Im Gegensatz Verwandtschaft durch Heirat der Schwägerschaft die keine Blutsverwandtschaft herstellt.
Blutsverwandte ersten Grades ( Eltern Kinder und Geschwister untereinander) haben im statistischen Mittel die ihrer Gene gemeinsam Blutsverwandte zweiten Grades ein Viertel d.h. mit jeder Zeugung bzw. pro Abnahme des Verwandtschaftsgrades um verringert sich die genetische Verwandtschaft um jeweils Hälfte. - Die Berechnung des Verwandtschaftsgrades erfolgt ähnlich wie bei der Verwandtschaftsformel . Es wird der kürzeste Verwandtschaftsweg (vgl. Ahnenverlust ) zwischen zwei Personen gesucht und die der Zeugungen ermittelt die dabei insgesamt stattfanden. kann auch die Summe der an diesem beteiligten Personen (inklusive Ausgangspunkt und Ziel) gebildet Zieht man hiervon nun den Probanden ab erhält man dasselbe Ergebnis wie ersten Fall.
Blutsverwandtschaft spielt vor allem im Eherecht große Rolle da in den meisten Kulturen zwischen engen Blutsverwandten als unzulässig betrachtet werden. katholischen Kirchenrecht z. B. stellt Blutsverwandtschaft in gerader (Eltern-Kinder usw.) und Blutsverwandtschaft bis in den Grad der Seitenlinie (vermittelt über Geschwister Onkel ein Ehehindernis dar. Es ist unter Kirchenrechtlern umstritten dieses Ehehindernis göttlichen Rechts (also direkt aus Schöpfungsordnung abgeleitet) oder rein kirchlichen Rechts ist. bestimmt can. 1078 § 3 CIC ausdrücklich dass es von diesem Hindernis der geraden Linie und bis in den Grad der Seitenlinie niemals Dispens gäbe.