Beim Boßeln geht es für zwei mehr Mannschaften darum durch abwechselndes Werfen einer Kugel möglichst weit auf der Straße voranzukommen.
Schwung geholt wird durch die Drehung die eigene Körperachse (ähnlich dem Diskuswurf).
Die Kugel wiegt mindestens 500 Gramm ursprünglich aus Holz und hat einen Bleikern. wird auch mit Gummi und Kunststoffkugeln mit Gewicht von über einem Kilo gespielt. In Grafschaft Bentheim und Teilen des Emslandes wird statt der Boßelkugel der klassische Kloot aus Buchenholz verwendet ansonsten gelten die Rgeln wie beim Boßeln.
Im klassischem Boßeln spielen zwei Mannschaften Dabei gibt es keine feste Wurfbahn sondern Werfer setzt an dem Landepunkt des Vorwerfers Daneben gibt die Einzelvariante mit festen Wufbahnen. übliche Saison für das Boßeln liegt im und am Beginn des Frühjahrs.
Wer das erste Mal in Ostfriesland mit dem Auto unterwegs ist wird Sicherheit irgendwann auf ein unbekanntes dreieckiges Warnschild der Aufschrift "Achtung! Boßeln!" treffen. Auf der finden sich dann Markierungen die die (zu Länge anzeigen. Und wenig später kommen sie schon: ein oder zwei Dutzend Ostfriesen manche langen Stangen in der Hand alle konzentriert Flug einer Hartholzkugel verfolgend die gefährlich schnell die Fahrbahn saust.
Geschichtlich jünger als das Klootschießen entwickelte sich das Boßeln erst mit Ausbau befestigter Straßen gegen Ende des 19. Die Ursprünge liegen sicherlich im Kegelsport der Ostfriesland mangels geeigneter Anlagen damals in jedem vor den Wirtshäusern auf der Straße betrieben Das dabei mehr und mehr ausufernde Wetten Trinken erweckte schnell das Missfallen der (kirchlichen) und so wurde trotz Verbots das liebgewonnene kurzerhand auf die Straßen außerhalb der Ortschaften Das schnell ausufernde Trinken wurde allerdings in allermeisten Fällen beibehalten. Seit der Gründung des Klootschießerverbandes" 1902 wurde Boßeln zu einem echten der heutzutage in Landesverbänden und Meisterschaften ausgetragen Zusammen mit Sportlern aus den Niederlanden Irland Italien gibt es sogar eine Europameisterschaft im