Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Bodendenkmal unterscheidet sich von einem anderen Denkmal durch seine Lage im irdischen Untergrund. werden kann es obertägig anhand von:
Landschaftsmerkmalen (Wallanlagen oder auch Hügelgräber sind oft noch als Erhebungen sichtbar) Bewuchsmerkmalen (so wachsen beispielsweise auf einem Getreidefeld verborgenem Mauerwerk die Halme weniger hoch) geophysikalischen und chemischen Prospektionsmethoden oder durch Feststellung einer erhöhten Fundkonzentration (meistens Keramikscherben bearbeiteter Flint)
Nur eine Ausgrabung kann das Bodendenkmal sichtbar machen führt auch zu seiner unweigerlichen Zerstörung. Eine Ausgrabung nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten erst dann zu rechtfertigen dem Bodendenkmal die Zerstörung droht z.B. durch (Straßenbau Bahntrassen Gewerbegebietserschließungen etc.)
Im engeren Sinne versteht man unter Bodendenkmal ein Objekt menschlicher Leistung der Vergangenheit im Laufe der Zeit auf Reste unterhalb Erdoberfläche beschränkt wurde. Damit grenzt sich ein eindeutig von einem Naturdenkmal ab das sich unter anderem auch der Erdoberfläche befinden kann.
Bodendenkmäler können ganze Ensembles bilden wie ehemalige Festungen mit Haupt- und Vorburg Siedlungen mit Straßensystemen Kirche und Friedhof Gräberfelder Klöster oder auch als Einzelobjekt wie z.B. ein Hügelgrab auftreten.