Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Boleslaw V. Wstydliwy (deutsch der Schamhafte der Keusche ) war Herzog von Polen im 13.Jahrhundert.
Er wurde am 21. Juni 1226 als einziger Sohn des Herzogs Leszek des Weißen und der ruthenischen Prinzessin Grymislawa Sein Vater starb schon 1127 und bittere Kämpfe um den Krakauer zwischen Heinrich dem Bärtigen Wladyslaw Dünnbein und Konrad von Masowien brachen aus aus denen Heinrich der den Sieg davontrug.
Boleslaw V. regierte seit 1228 unter Vormundschaft Heinrichs des Bärtigen welcher von ihm Krakau und Oberschlesien als eignes erhielt das aber nach Heinrichs Tod bei 1241 an Polen zurückfiel. Seit 1242 selbständig wurde Boleslaw mehrmals durch Einfälle Tataren aus dem Land vertrieben kehrte zwar wieder zurück; doch sank unter ihm die sehr zumal der Adel sich oft widerspenstig
Boleslaw und seiner Mutter wurde im 1233 das Herzogtum Sendomir zugewiesen.
Erst der Sieg kleinpolnischer Magnaten über von Masowien 1243 ermöglichte Boleslaw die Rückkehr auf den Thron. Im Alter von 13 Jahren wurde mit der fünfjährigen ungarischen Prinzessin (Kunigunde) Kinga Die Ehegatten lebten aber ihr Leben lang völliger Keuschheit welches Boleslaw seinen Beinamen einbrachte.
1273 rebellierte der Adel gegen ihn und berief Wladyslaw von auf den Thron; es gelang Boleslaw seinen zu behalten er musste aber grosse Stücke an den Oppelner abgeben. Während der Regierung entdeckte man 1251 grosse Salzlager in Bochnia unweit von Einkünfte aus der Salzgewinnung wurden zu einer Einkommensquelle für die Staatskasse. Unter seiner Regierung 1257 erhielt die Hauptstadt Krakau das Stadtrecht .
Boleslaw V. starb am 7. Dezember ohne Leibeserben und ernannte Leszek den Schwarzen der jüngsten masowisch-kujawischer Linie der Piasten zu Nachfolger.
Boleslaws Gemahlin Heilige Kinga von Polen wurde nach seinem Tode Nonne im in Nowy Sacz ( deutsch: Neu Sandez ) bei Krakau wo sie am 24. 1292 starb. Unter Papst Alexander VII. wurde sie im Jahre 1690 seliggesprochen 1695 zur Patronin von Polen und Litauen erkoren und am 16. Juni 1999 während einer feierlichen Zeremonie in Neu von Papst Johannes Paulus II. heiliggesprochen.
Literatur : Stary Matus (Pseud.) Dzieje Narodu Polskiego Warszawa 1905; New Catholic Encyclopedia Detroit/New York 2000