Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bornum am Elm (PLZ 38154) ist ein Dorf am des Elms (10°45'15" östlicher Länge 52°15'38" nördlicher Breite m ü.d.M.) im Landkreis Helmstedt mit ca. Einwohnern.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bornum 1135 Zusammenhang mit dem Bau der Stiftskirche St. und Paul (sog. "Kaiserdom") in Königslutter . Der Name geht zurück auf den Begriff Born = Brunnen Quelle die Endung ist die abgeschliffene Form von Bornhem Bornheim. Name bedeutet also soviel wie Brunnenheim und auf die Vielzahl von Quellen hin die Dorf existieren und die sich aus dem Elm speisen. Ursprünglich im Besitz des Stifts wurde das Gut Bornum in den folgenden von den Braunschweiger Herzögen an verschiedene Lehnsherren Von 1465 bis 1706 ist mit kurzen die Familie von Wendessen Lehensmann der Bornumer. Jahre 1764 kaufte Philipp von Westphalen das Bornum der Freund und Sekretär von Herzog von Braunschweig. Sein in Bornum geborener Sohn von Westphalen wurde der Mentor und Schwiegervater Karl Marx . Danach hat das Gut noch viele Pächter ehe es 1845 von mehr als Bauern des Ortes übernommen wird. Seit 1974 es ein Ortsteil der Stadt Königslutter.
Bauwerke:
Christophorus Kirche Ursprung und Turmbasis mittelalterlich Schiff 1799 Turmspitze von 1896.
Kemenate (sog. "Tempel") Wehrturm des Bornumer erstmals erwähnt 1403
Persönlichkeiten und Genealogie:
Christian Hoburg protestantischer Theologe gehört zu den geistigen des Pietismus Pfarrer in Bornum von 1645 1648.
Lorenz Heister Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland Autor des ersten entsprechenden Lehrbuchs in deutscher gestorben in Bornum 1758
Philipp von Westphalen Sekretär des Herzogs Gutsherr in Bornum von 1764 bis 1780