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Alfa Romeo Boxermotor
Der Boxermotor ist eine Bauform des Verbrennungsmotors . Die Zylinder oder auch Zylinderbänke sind dabei um gegenüberliegend und etwas versetzt zueinander angeordnet (siehe
Der wohl größte Nachteil von Boxermotoren aus Sicht der Fertigungstechnik im höheren Material - und Werkzeugeinsatz der sich dann in der Serien produktion nicht unwesentlich in Mehr kosten niederschlägt. Ein weiterer Nachteil ist dass sich wegen ihrer großen Baubreite für den schlecht eignen.
Einen Sonderfall stellt der Ferrari Testarossa dar welcher einen Boxermotor hat in Wirklichkeit ein 180°-V-Motor ist. Sogar Ferrari selbst hat den Urahn der 12-zylindrigen der damals im Jahre 1965 im " Ferrari Dino 512 V12 Formula 1" als bezeichnet und tut dies auch beim Testarossa- Motor obwohl dies nicht ganz korrekt ist. handelt sich um einen V-Motor da sich die Pleuel zweier gegenüberliegender Kolben eine Kurbelwellenkröpfung teilen.
Per Definitionem hat die Kurbelwelle eines genau so viele Kurbelwellenkröpfungen wie Zylinder welche angeordnet sind dass sich die Hubzapfen gegenüberliegender Zylinder genau um 180° Kurbelwelle befinden. (Die Kröpfungen bilden eine Doppelkurbel). Daraus die ausgesprochene Laufruhe der Boxer-Triebwerke.
Motorräder mit Boxermotor gibt es z.B. von BMW (R-Modelle) und Honda (Goldwing-Modelle).
In Trikes mit Straßenzulassung werden vorwiegend Boxermotoren der genannten Automobilhersteller verwendet da sich aus den liegenden Zylindern eine bessere Gewichtsverteilung ergibt (aus einem Schwerpunkt resultiert eine gute Straßenlage). Am beliebtesten Trikebau sind komplette Antriebseinheiten des VW Käfers .
Auch im Nutzfahrzeugbereich - vornehmlich im Omnibus als Unterflurmotor im Motorsport und im Flugzeugbau sowie als Industriemotor z.B. von Volkswagen fand der Boxermotor Verwendung.