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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 1. Oktober 2014 

Braunschweig


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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der deutschen Braunschweig. Für weitere Bedeutungen des Namens Braunschweig Braunschweig (Begriffsklärung)
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Braunschweig
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 192 09 km²
Einwohner : 245.392 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 1.277 pro km²
Höhe : 70 m ü. NN
Postleitzahlen : 38001-38126 (alte PLZ 3300)
Vorwahl : 0531 05307 05309
Geografische Lage : 52°16' N
10°31' O
KFZ-Kennzeichen : BS
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 1 01 000
Gliederung des Stadtgebiets: 20 Stadtbezirke
Offizielle Webseite: www.braunschweig.de
E-Mail-Adresse: stadt@braunschweig.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr. Gert Hoffmann ( CDU
Regierende Partei : Ratskoalition von CDU und FDP
(mit einer Stimme Mehrheit)
Braunschweig ist eine Stadt in Norddeutschland im des Bundeslandes Niedersachsen . Sie ist nach Hannover die zweitgrößte Stadt und eines der Oberzentren des Landes. Braunschweig war bis 1918 Residenzstadt des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg nach Abdankung des Herzogs Landeshauptstadt des Braunschweig bis 1946 und ist seither eine kreisfreie Stadt und Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks Nächst größere Städte sind Hannover ca. 56 km westlich und Hamburg ca. 147 km nördlich von Braunschweig. Einwohnerzahl der Stadt Braunschweig überschritt 1890 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Braunschweig. Sie im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:

Geographie

Braunschweig liegt im Alluviatal auf zum brüchigen ehemals sumpfigen Böden zu beiden Seiten Flusses Oker welcher in Kanälen unter der Stadt Die Oker entspringt im Harz und mündet zwischen Gifhorn und Celle in die Aller .

Wappen

Beschreibung : In Silber ein schwarz bewehrter rot roter Löwe.
Bedeutung : Der Löwe ist das Wappensymbol Heinrichs des Löwen der die Stadt Braunschweig zu einem Gemeinwesen ausbaute. Es ist schon seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Die heutige offizielle Festlegung erfolgte 1953 in der Hauptsatzung der Stadt.

Geschichte

Braunschweig wurde vom sächsischen Grafen Bruno (†  1017 ) gegründet. Der Stadtname ursprünglich Brunswik setzt sich zusammen aus dem Eigennamen Bruno und der Bezeichnung für einen Rast- und Umschlagplatz der Kaufleute wik . Der Ort war dafür ideal geeignet er an einer Oker-Furt lag. Nach anderer ist der erste Teil des Namens jedoch der Bedeutung von Brand zu sehen Brunswik wäre demnach ein der durch Brandrodung entstanden ist.

Burg Dankwarderode im Zentrum Braunschweigs

Braunschweig wuchs unter Herzog Heinrich dem Löwen (* 1129/30 †  6. August 1195 ) zu einer mächtigen Stadt mit mehreren (sog. Weichbilder : Hagen - von Heinrich gegründet Altstadt Altewiek und Sack). Heinrich baute Braunschweig zu Residenz aus. Er erweiterte die brunonische Burg riss die alte Kirche von 1030 ab und ließ von 1173 einen Dom an ihrer Stelle errichten am 29. Dezember 1226 fertig gestellt wurde. Er ist St.Blasius Heute dient der Braunschweiger Dom als evangelisch-lutherische Kirche .

Löwendenkmal in Braunschweig

Heinrich der Löwe erlangte so viel Macht dass er Löwen zu seinem Wappentier wählte und 1166 einen Bronzelöwen gießen ließ den er auf dem aufstellte (das Original befindet sich heute im Landesmuseum) - die erste freistehende Bronzeskulptur nördlich der Alpen. Es ist das Wahrzeichen der Stadt.

Braunschweig war durch seine Lage an bis hier schiffbaren Oker eine wichtige Handelsstadt vom 13. Jahrhundert an Mitglied der Hanse .

Auch das Herzogtum Braunschweig geht auf Heinrich den Löwen zurück und war Teil des Landes Welfen. In der Folge zerfiel das Herzogtum Erbteilung in verschiedene Teilstaaten. Im 14. Jahrhundert sich das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel heraus. Die Stadt gewann etwa 1430 die städtische Unabhängigkeit und welfischen Landesherren verlegten ihre Residenz ins nahe Wolfenbüttel . 1671 kam die Stadt wieder unter fürstliche und 1753 verlegte die Herzöge ihre Residenz nach zurück.

Im Barock war Braunschweig unter anderem geprägt durch Anton Ulrich der in Salzdahlum nahe Wolfenbüttel eine barocke Residenz mit einem herausragenden schuf. Das Herzog-Anton-Ulrich-Museum mit seinen bedeutenden Werken auf ihn zurück.

1806 wurde Karl Wilhelm Ferdinand Herzog von Braunschweig als preußischer Generalfeldmarschall in der Schlacht bei Jena und Auerstedt tödlich verwundet. Von 1807 bis 1813 war Braunschweig von den Franzosen besetzt Teil des napoleonischen Königreiches Westfalen . Nach dem Wiener Kongress wurde es 1814 als Herzogtum Braunschweig wieder gegründet. Hier Braunschweig zunächst zur Kreisdirektion Wolfenbüttel doch wurde 1825 eine landesunmittelbare Stadt und 1833 Sitz einer eigenen Kreisdirektion aus dem der Landkreis Braunschweig hervorging. 1850 wurde sie erneut landesunmittelbar.

Seit dem Deutschen Krieg von 1866 bis 1871 wurde das Herzogtum durch das Königreich verwaltet; erst mit der Hochzeit zwischen Viktoria Luise (Tochter Kaiser Wilhelm II.) und Prinz August von Braunschweig-Lüneburg am 24. Mai 1913 kommt es zur Aussöhnung zwischen Welfen Hohenzollern und ein Welfe wird erneut zum Inzwischen gehörte die Stadt ab 1870 zur Kreisdirektion Braunschweig.

Braunschweig (ca. 1890 bis ca. 1900)

1924 bzw. 1933 wurde Braunschweig endgültig autonom d.h. sie einen Status den man anderenorts als kreisfreie Stadt bezeichnet blieb aber weiterhin Sitz des Braunschweig.

In historisches Zwielicht gelangte Braunschweig dadurch Adolf Hitler durch die Anstellung im braunschweigischen (Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt) am 25. Februar 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt und dadurch den Reichstag kandidieren konnte. Einige Historiker zweifeln inzwischen ob Hitler tatsächlich je die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Braunschweig in Luftangriffen stark zerstört. Angriffe galten Rüstungsbetrieben und der Versuchsanstalt für im Westen der Stadt. Im schlimmsten Angriff 15. Oktober 1944 wurde fast die ganze Innenstadt und Kirchen zerstört. Hunderte von Fachwerkhäusern gingen in auf. Durch eine Ironie des Schicksals blieb Braunschweiger Dom den die Nazis zur Nationalen Weihestätte umgebaut hatten von den Bomben verschont.

Nach Zuordnung des Landes Braunschweig zum Bundesland Niedersachsen 1946 wurde der einem Regierungsbezirk vergleichbare "Verwaltungsbezirk geschaffen zu dem u.a. die kreisfreie Stadt der Landkreis Braunschweig gehörten. Das Wiederaufbaukonzept der geschah um sog. "Traditionsinseln" herum die etwa Altstadtmarkt ein weitgehend historisches Bild der Stadt

Im Rahmen der Kreisreform in Niedersachsen 1977 wurde der Landkreis Braunschweig aufgelöst und Gebiet auf die umliegenden Landkreise aufgeteilt. Die selbst blieb aber kreisfrei. 1978 entstand schließlich aus dem Verwaltungsbezirk Braunschweig neue Regierungsbezirk Braunschweig mit neuem Zuschnitt.

  

Religionen

Die Stadt Braunschweig gehörte anfangs zum der Bistümer Hildesheim und Halberstadt . Die Grenze beider Bistümer bildete die Oker . Das hildesheimische Gebiet gehörte zum Archidiakonat das halberstädtische zum Archidiakonat Atzum. 1391 wurde von beiden Bischöfen in Braunschweig Offizialat eingerichtet das die kirchlichen Angelegenheiten der im Auftrag beider Bistümer erledigte.

Ab 1522 fand die reformatorische Bewegung Einzug und 1525 wurde die erste evangelische Predigt in gehalten. Bis 1528 wurde die Reformation nach lutherischem Bekenntnis durch Luthers Mittstreiter Dr. Johann Bugenhagen eingeführt. Die Stadt bekam eine über Stadtgrenzen hinaus berühmte Kirchenordnung und war fortan viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Sie ihre kirchlichen Angelegenheiten relativ autonom. Erst 1671 wurde die Kirchenverwaltung in die Braunschweigische Landeskirche des Herzogtums Braunschweig eingegliedert. Hier wurde Stadt alsbald Sitz einer Superintendentur . Heute bezeichnet man diese Verwaltungsebene als Propstei . Alle protestantischen Kirchengemeinden der Stadt sofern sich nicht um Freikirchen handelt gehören heute zur Propstei Braunschweig nunmehr mit Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig bezeichneten Landeskirche .

Im 18. Jahrhundert gründeten sich in Braunschweig auch eine und eine französisch-reformierte Gemeinden die sich 1811 zu einer reformierten Gemeinde vereinigten. Bis ist die Kirchengemeinde selbständig geblieben. Sie wurde 1928 Gründungsmitglied des Bundes Evangelisch-reformierten Kirchen Deutschlands der bis heute eine kleine Anzahl Gemeinden umfasst die nicht Mitglied in einer sind und in Braunschweig seinen Sitz hat.

Ebenfalls Anfang des 18. Jahrhunderts wurden auch den Katholiken in Braunschweig wieder gestattet Gottesdienste abzuhalten dass sich alsbald eine katholische Gemeinde gründen Diese gehörte ab 1824 zum neu festgelegten Bistum Hildesheim welches bis 1930 zur Kirchenprovinz Köln ( Erzbistum Köln ) dann zur Kirchenprovinz Paderborn ( Erzbistum Paderborn ) und seit 1995 zur neu gegründeten Kirchenprovinz Hamburg ( Erzbistum Hamburg ) gehört. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören Dekanat Braunschweig dessen Gebiet auch Gemeinden außerhalb Stadt Braunschweig umfasst. Katholische Hauptkirche in Braunschweig das Liebfrauenmünster St. Aegidien die Kirche eines Benediktinerklosters.

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter eine Adventgemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden ( Baptisten ) die Evangelisch-Methodistische Kirche ( Methodisten ) eine Freie Evangelische Gemeinde (FEG) die Evangelische Freikirche Querum ( Gemeinde Gottes ) das Christuszentrum Braunschweig e. V. die Braunschweig e. V. und die Gemeinschaft Christi.

Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten die Neuapostolische Kirche die Apostolische Sendungskirche Die Christengemeinschaft die Erste Kirche Christi Wissenschaftler und Jehovas Zeugen in Braunschweig vertreten.

Politik

An der Spitze der Stadt Braunschweig anfangs der herzogliche Vogt doch wurde das Amt bereits im 12. Jahrhundert an Bürger verliehen. Einen Rat gab in den drei so genannten Weichbildern Altstadt und Neustadt in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts . Die drei Räte schlossen sich seit 1269 zu einem Rat der Gesamtstadt zusammen. Zusammensetzung des Rates variierte im Laufe der mehrmals 1386 hatte er 105 Mitglieder ab 1614 nur noch 56. Die laufende Verwaltung einem Ausschuss des Rates ("Enger Rat") der 1386 25 ab 1614 15 Mitglieder hatte. Ab 1671 gab es nur noch einen aus Senatoren bestehenden Rat der vom Herzog zu war. Dem Rat stand ein Bürgermeister vor. der französisch-westfälischen Zeit 1808 bis 1813 galt die "Maireverfassung" mit einem Maire der Spitze der Stadt. Danach wurde die Verfassung mit dem Rat der sich nunmehr nannte wieder eingeführt. Nach Trennung von Justiz Verwaltung im Jahre 1825 führte der Rat die Bezeichnung Magistrat. ab 1813 trug das Stadtoberhaupt den Titel "Stadtdirektor" 1848 gibt es einen "Oberbürgermeister" in Braunschweig. des Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt von der NSDAP eingesetzt.

1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Braunschweig die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seit 2001 direkt vom Volk gewählt.

Oberbürgermeister seit 1807

  • 1807 - 1808 : Wilhelm August Christian Freiherr von Mahrenholtz Maire
  • 1809 - 1813 : Friedrich Ludwig Freiherr von Münchhausen Maire
  • 1813 - 1825 : Johann Heinrich Wilmerding Stadtdirektor
  • 1825 - 1848 : Wilhelm Julius Ludwig Bode Stadtdirektor
  • 1848 - 1879 : Dr. Karl Wilhelm Heinrich Caspari Oberbürgermeister
  • 1879 - 1904 : Wilhelm Pockels Oberbürgermeister
  • 1904 - 1925 : Hugo Retemeyer Oberbürgermeister
  • 1925 - 1929 : Dr. Paul Trautmann Oberbürgermeister
  • 1929 - 1933 : Ernst Böhme (SPD) Oberbürgermeister
  • 1933 - 1943 / 45 : Dr. Wilhelm Hesse (NSDAP) Oberbürgermeister
  • 1943 - 1945 : Dr. Hans Joachim Mertens kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1945 : Dr. Erich Bockler Oberbürgermeister
  • 1945 : Hugo Macke Oberbürgermeister
  • 1945 - 1948 : Ernst Böhme (SPD) Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
  • 1949 - 1953 : Otto Bennemann (SPD) Oberbürgermeister
  • 1953 - 1955 : Dr. Kurd Semler (CDU) Oberbürgermeister
  • 1955 - 1959 : Otto Bennemann (SPD) Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
  • 1959 - 1964 : Martha Fuchs (SPD) Oberbürgermeisterin
  • 1964 - 1972 : Bernhard Ließ (SPD) Oberbürgermeister
  • 1972 - 1974 : Walter Klöditz (SPD) Oberbürgermeister
  • 1974 - 1976 : Günter Jaenicke (CDU) Oberbürgermeister
  • 1976 - 1981 : Gerhard Glogowski (SPD) Oberbürgermeister
  • 1981 - 1986 : Hartmut Scupin (CDU) Oberbürgermeister
  • 1986 - 1990 : Gerhard Glogowski (SPD) Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
  • 1990 - 2001 : Werner Steffens (SPD) Oberbürgermeister
  • 2001 - heute: Dr. Gert Hoffmann (CDU) Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren 1946- 2001

Wirtschaft

Stadt und Region Braunschweig haben in Geschichte mehrere industrielle Strukturwandel erlebt. Bis nach Zweiten Weltkrieg war Braunschweig ein Zentrum der Konservenindustrie vielen verarbeitenden Betrieben sowie einer spezialisierten Maschinenbau -Industrie.
Mit dem Niedergang der Konservenindustrie und Abwanderung der Industrie in andere Länder verschob der Schwerpunkt in Richtung auf die Automobilindustrie .

Automobilindustrie

Braunschweig war Sitz der Büssing Automobilwerke 1972 in der Firma MAN aufgegangen sind. Die Lastkraftwagen der MAN noch heute das Firmenemblem der Firma Büssing stilisierten Braunschweiger Löwen auf dem Kühlergrill. Die Lastkraftwagen mit stilisierten Braunschweiger Löwen werden heute in Salzgitter hergestellt 20 km südlich von Braunschweig.

Die Automobilindustrie ist durch ein Herstellungswerk Volkswagen AG und die Nähe der Stadt Wolfsburg sowie zahlreiche Zulieferfirmen für die Volkswagen AG und die MAN nach wie vor prägend für Braunschweig ein erheblicher Teil der Arbeitsplätze und auch Steuereinnahmen direkt und indirekt an dieser Branche sind.

Maschinenbau

Ein interessantes Experiment ist die "Kooperationsinitiative Maschinenbau" ein Zusammenschluss mittelständischer Maschinenbau-Unternehmen aus der Braunschweig die gemeinsam einkaufen die Qualifikation der erhöhen und auch auf anderen Gebieten zusammenarbeiten [1] .

Medien

In Braunschweig erscheint als Tageszeitung die Braunschweiger Zeitung .

Musikinstrumente

Braunschweig ist eines der Zentren der Musikinstrumentenindustrie . Hier haben unter anderem die Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH als der größte deutsche Hersteller von Klavieren und Flügeln und mit der Grotrian-Steinweg GmbH ein namhafter Hersteller ihren Sitz.

Verkehr

Schienenverkehr

Der Braunschweiger Hauptbahnhof war bis etwa ein Kopfbahnhof in der südlichen Innenstadt in der des heutigen Europaplatzes. Das denkmalgeschützte ehemalige Hauptgebäude heute der Norddeutschen Landesbank. Auf den ehemaligen befindet sich heute die Volkswagenhalle und ein des Bürgerparks. Da Kopfbahnhöfe aus verkehrstechnischen Gründen Fernzüge ungeeignet sind wurde 1970 im Bereich früheren Braunschweiger Güterbahnhofs ein neuer Hauptbahnhof errichtet damals wesentlich den Interzonenverkehr vom Ruhrgebiet und Hannover aus über Helmstedt und Magdeburg nach Westberlin und in den ehemaligen übernahm.

Nach der Wende erübrigte sich diese Für den dramatisch zunehmenden Verkehr nach Berlin weiter in Richtung Warschau wurde eine weitgehend neue Hochgeschwindigkeitstrecke unter des dicht besiedelten und damit für neue sehr schwierigen und kostspieligen Braunschweiger und Magdeburger von Hannover nördlich über Lehrte Wolfsburg Oebisfelde Stendal und Spandau nach Berlin gebaut.

Die frühere Interzonenstrecke wird jetzt noch Intercity - Verbindung Hannover - Peine - Braunschweig - Helmstedt - Magdeburg - Leipzig - Dresden genutzt.

Der zunehmende Verkehr seit der Wende führte auch zu einem erheblichen Bedarf an Hochgeschwindigkeitsstrecke von Stuttgart und Frankfurt nach Berlin. Da diese nicht über geführt werden kann wurde eine frühere an schon zur Stilllegung vorgesehene einspurige Kleinbahnstrecke von nach Hildesheim begradigt und über Hildesheim hinaus bis vorhandenen Hochgeschwindigkeitsstrecke Göttingen - Hannover nach Westen verlängert und der östlichen Seite eine bisher noch einspurige von Braunschweig nach Wolfsburg als Anschluss an Hochgeschwindigkeitsstrecke Wolfsburg - Berlin neu gebaut. Braunschweig dadurch jetzt regelmäßiger ICE - Halt der Strecke Frankfurt - - Hildesheim - Braunschweig - Wolfsburg -

Historisch relevant ist dagegen die Strecke Braunschweig nach Wolfenbüttel als älteste deutsche staatliche Eisenbahnlinie die im Jahre 1838 eröffnet und auch heute noch von der Trassenführung fast unverändert betrieben wird.

Weitere Bahnlinien führen von Braunschweig über Gifhorn nach Uelzen über Wolfenbüttel nach Schöppenstedt Bad Harzburg und Goslar über Salzgitter - Bad nach Seesen und Bad Lauterberg sowie nach Salzgitter - Lebenstedt.

Einige dieser Strecken sind von der Stillegung (Schöppenstedt) oder von einer Umwidmung (Gifhorn) eine Stadtbahn (S-Bahn oder erweiterte Straßenbahn) und voraussichtlich Unbrauchbarmachung mit anschließender Stilllegung bedroht. Die Bahnlinie über Watenbüttel und Plockhorst nach Celle ist bereits 1980 stillgelegt und inzwischen weitgehend rückgebaut worden.

Eine früher existierende Bahnverbindung nach Oschersleben wurde durch den 2. Weltkrieg unterbrochen aus wirtschaftlichen Gründen auch nach 1990 nicht in Betrieb genommen. Reste dieser Trasse dienen dem Abtransport der Kohle im Tagebau im Schöningen - Hötensleben.

Das Braunschweiger Stadtgebiet nebst einigen Umlandgemeinden von einem recht gut ausgebauten Straßenbahnnetz durchzogen. Ein weiterer Ausbau ist geplant aber von Bürgerinitiativen angegriffen. Die Straßenbahnlinien werden auch der weitere Öffentliche Personennahverkehr ( ÖPNV ) von der Braunschweiger Verkehrs-AG betrieben.

Überregional bekannt ist die Straßenbahnlinie nach in Richtung Stöckheim da sie die einzige Deutschlands ist die auf dem mittleren Grünstreifen Autobahn (A 395) verläuft.

Straßenverkehr

Durch das nördliche Stadtgebiet Braunschweigs führt Bundesautobahn A 2 Hannover -Berlin. Diese wird am Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter von Autobahn A 39 Wolfsburg-Braunschweig-Autobahndreieck Salzgitter gekreuzt. Diese Autobahn führt das östliche und südliche Stadtgebiet. Ferner beginnt Nordwesten der Stadt am Autobahnkreuz Braunschweig-Nord die A 395 in Richtung Süden nach Bad bzw. Goslar.
Folgende Bundesstraßen führen durch die Stadt: B 1 B 4 B 79 und B 248.

Schifffahrt

Durch Braunschweig führt der Mittellandkanal von Hannover weiter nach Wolfsburg und In Braunschweig befindet sich an diesem Kanal früher viel genutzter Hafen . Dieser soll jetzt wieder zunehmend ausgebaut Als erster Schritt ist an der A2 (Autobahn) eine zusätzliche Anschlussstelle "Braunschweig - Hafen" worden.

Luftfahrt

Der Braunschweiger Flughafen ist zugleich Sitz Behörden. Er war mehrfach als Startplatz auch internationalem Luftverkehr in Gebrauch unter anderem für in die Tschechische Republik wird aber derzeit dafür genutzt.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

Braunschweig ist Sitz folgender Einrichtungen und bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts :

Bildungseinrichtungen

  • Technische Universität ( [9] ); die Hochschule wurde 1745 als Collegium gegeründet. 1862 wurde dieses zur Herzoglichen Polytechnische umgewandelt und 1877 zur Technischen Hochschule erhoben. kam eine Philosophische und eine Staatswissenschaftliche Fakultät Gleichzeitig wurde sie in Technische Universität umbenannt.
  • Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ; Die Hochschule wurde 1963 aus einer Werkkunstschule gegründet. 1972 wurde sie eine wissenschaftliche und seit 1978 hat sie den Status Künstlerisch-Wissenschaftlichen Hochschule.
  • Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel ; Die Fachhochschule wurde 1971 durch Zusammenschluss Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbüttel mit der Höheren Fachschule Sozialarbeit des Landes Niedersachsen gegründet. In den Jahren kamen weitere Fachbereiche hinzu.

Städtepartnerschaften

Braunschweig unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft bzw. -freundschaft:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Braunschweigs ist in 20 Stadtbezirke im Sinne von § 55 der Gemeindeordnung (NGO) eingeteilt. In jedem Stadtbezirk gibt einen von der Bevölkerung gewählten Stadtbezirksrat mit Bezirksbürgermeister als Vorsitzenden. Die Stadtbezirksräte haben je Einwohnerzahl des Stadtbezirks zwischen 7 und 19 Sie sind zu allen wichtigen den Stadtbezirk Angelegenheiten zu hören.
Die Stadtbezirke wurden am 1. November eingerichtet. Damals waren es noch 22 Stadtbezirke 2001 gibt es jedoch nur noch 20 nachdem sich einige Stadtbezirke auf freiwilliger Basis geschlossen haben.

Die 20 Stadtbezirke mit ihren amtlichen Nummern :

  • Stadtbezirk 111 : Wabe-Schunter
  • Stadtbezirk 112 : Bienrode-Waggum-Bevenrode
  • Stadtbezirk 113 : Hondelage
  • Stadtbezirk 114 : Volkmarode
  • Stadtbezirk 120 : Östliches Ringgebiet
  • Stadtbezirk 212 : Heidberg-Melverode
  • Stadtbezirk 213 : Südstadt-Rautheim-Mascherode
  • Stadtbezirk 214 : Stöckheim-Leiferde
  • Stadtbezirk 221 : Innenstadt
  • Stadtbezirk 222 : Viewegs Garten-Bebelhof
  • Stadtbezirk 311 : Weststadt
  • Stadtbezirk 312 : Timmerlah-Geitelde-Stiddien
  • Stadtbezirk 313 : Broitzem
  • Stadtbezirk 314 : Rüningen
  • Stadtbezirk 320 : Westliches Ringgebiet
  • Stadtbezirk 412 : Lehndorf-Watenbüttel
  • Stadtbezirk 413 : Veltenhof-Rühme
  • Stadtbezirk 414 : Wenden-Thune-Harxbüttel
  • Stadtbezirk 421 : Nordstadt
  • Stadtbezirk 422 : Schunteraue

Für statistische Zwecke ist das Stadtgebiet in insgesamt 74 Statistische Bezirke eingeteilt die fortlaufend nummeriert sind. Diese meist historische Namen.

01 Stadtkern 02 Hagen 03 Altewiek Hohetor 05 Neustadt 06 Altes Hochschulviertel 07 Hagenring 08 Prinzenpark 09 Viewegs Garten 10 11 Wilhelmitor-Süd 12 Wilhelmitor-Nord 13 Petritor-Ost 14 15 Petritor-Nord 16 Nordbahnhof 17 Neues Hochschulviertel Gliesmarode 19 Riddagshausen 20 Hauptfriedhof 21 Hauptbahnhof Bebelhof 23 Zuckerberg 24 Am Südsee 25 26 Hermannshöhe 27 Rothenburg 28 Weinberg 29 30 Siedlung Lehndorf 31 Ölper Holz 32 33 Bundesanstalten 34 Völkenrode 35 Watenbüttel 36 37 Schwarzer Berg 38 Veltenhof 39 Hafen Rühme-West 41 Rühme-Ost 42 Vorwerksiedlung 43 Siegfriedviertel Schuntersiedlung 45 Kralenriede 46 Bienrode 47 Querumer 48 Querum 49 Pappelberg 50 Naturschutzgebiet 51 52 Lindenberg 53 Südstadt 54 Heidberg 55 56 Broitzem 57 Geitelde 58 Stiddien 59 60 Lamme 61 Wenden 62 Harxbüttel 63 64 Waggum 65 Bevenrode 66 Hondelage 67 68 Volkmarode 69 Schapen 70 Rautheim 71 72 Stöckheim 73 Leiferde 74 Rüningen

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

  • 1931 : Veltenhof
  • 1934 : Gliesmarode Lehndorf Melverode Oelper Querum Riddagshausen Rühme
  • 1. März 1974 insgesamt 22 Gemeinden und zwar
    • vom Landkreis Braunschweig die Gemeinden Bevenrode Bienrode Dibbesdorf Hondelage Lamme Mascherode Rautheim Rüningen Schapen Thune Timmerlah Völkenrode Volkmarode Waggum Watenbüttel und ¹
    • vom Landkreis Gifhorn die Gemeinde Harxbüttel
    • vom Landkreis Wolfenbüttel die Gemeinden Geitelde Leiferde und Stiddien
¹ die restlichen Gemeinden des Landkreises Braunschweig den Nachbarlandkreisen eingegliedert

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1403 ca. 17.500
1551 ca. 16.200
1671 ca. 15.600
1773 23.385
1813 29.950
1855 38.397
1867 50.369
1. Dezember 1875 ¹ 65.938
1. Dezember 1890 ¹ 101.047
1. Dezember 1900 ¹ 128.177
1. Dezember 1910 ¹ 143.552
8. Oktober 1919 ¹ 139.539
16. Juni 1925 ¹ 146.725
16. Juni 1933 ¹ 156.840
17. Mai 1939 ¹ 196.068
13. September 1950 ¹ 223.760
6. Juni 1961 ¹ 246.200
31. Dezember 1970 223.300
30. Juni 1975 269.900
30. Juni 1980 261.500
30. Juni 1985 250.700
1. Januar 1989 253.794
30. Juni 1997 250.400
31. Dezember 2002 245.392
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Braunschweigisches Staatstheater (Oper Operette Ballett und Schauspiel)
  • figurentheater fadenschein
  • Komödie am Altstadtmarkt
  • LOT Theater
  • "Mutabor" 1994 gegründetes Schülertheater
  • Niederdeutsches Theater
  • Premiere Amateurtheater Braunschweig
  • Studio Bühne Braunschweig
  • Theater Fanferlüsch
  • Theater Zeitraum

Museen

  • Braunschweigisches Landesmuseum; das 1891 gegründete Museum zeigt Geschichte und Kultur des Herzogtums Braunschweig; zu Museum gehören auch das Bauernhaus-Museum Bortfeld
  • Städtisches Museum; das 1865 eröffnete Museum zeigt Geschichte der Stadt Braunschweig; zu ihm gehören die Formsammlung und die Friedrich-Gerstäcker-Gedächtnisstätte
  • Herzog-Anton-Ulrich-Museum (Malerei) mit Burg Dankwarderode (Kunst des
  • Staatliches Naturhistorisches Museum; hervorgegangen aus dem 1754 Herzog Karl I. eröffneten Kunst- und Naturalienkabinett
  • Museum für Fotographie; gegründet 1984
  • Zisterziensermuseum Riddaghausen

Bauwerke

  • Löwe auf dem Burgplatz das Wahrzeichen der
  • Kirchen
    • Dom St. Blasius
    • St. Aegidien
    • St. Andreas
    • St. Katharinen
    • St. Magni
    • St. Martini
    • St. Michaelis
    • St. Petri
    • St. Ulrici (Brüderkirche)
  • Alte Waage
  • Burg Dankwarderode
  • Gewandhaus
  • Rathaus
  • Altstadtrathaus
  • Neustadtrathaus
  • "Salve Hospes"
  • Schloss Richmond
  • Wasserturm

Regelmäßige Veranstaltungen

Der Braunschweiger Karnevalszug von drei Karnevalsgesellschaften ausgerichtet ist der in Norddeutschland und angeblich viertgrößte Deutschlands. Sehr reizvoll Dezember ist der Braunschweiger Weihnachtsmarkt rund um den Dom St. Blasii.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Braunschweig hat seit 1945 folgenden Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen. Genannt werden auch die Ehrenbürger 1974 eingemeindeten Stadtteile. (Die Ehrenbürger vor 1945 müssten noch ergänzt

  • Ernst Böhme Oberbürgermeister
  • Prof. Dr.-Ing. Edmund Frohne Präsident der Deutschen Bundesbahn
  • Dr.-Ing. Hans-Christoph Seebohm Bundesminister
  • Rudolf Egger-Büssing Generaldirektor
  • Dr.-Ing. e. h. Erich-Walter Lotz Oberstadtdirektor
  • Martha Fuchs Oberbürgermeisterin und Landesministerin
  • Carl Heimbs Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer
  • Otto Bennemann Oberbürgermeister und Landesminister
  • Prof. Heinrich Rodenstein Hochschuldirektor
  • Walter Oehler Präsident der Handwerkskammer
  • Walter Schmidt Bundes- und Landtagsabgeordneter
  • Dr. Artur Wiswedel 1. Bürgermeister
  • Friedrich Theodor Kohl Ratsherr und Architekt

Ehrenbürger der eingemeindeten Stadtteile:

  • Broitzem : Gustav Harms Dorette Mundt
  • Dibbesdorf : Alwin Lüdde
  • Schapen : Albert Spinn Otto Kampe Karl Ohlendorf
  • Stöckheim : Wilhelm Schlüter
  • Thune : Adolf Kalberlah Otto Seilkopf Robert Wichmann
  • Timmerlah : Wilhelm Roloff
  • Volkmarode : Heinrich Grupe
  • Waggum : Hermann Deppe

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden Personen sind in Braunschweig Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Braunschweig ist dabei unerheblich.

  • 1777 30. April Carl Friedrich Gauß † 23. Februar 1855 in Göttingen
  • 1777 31. August Ernst August Klingemann † 25. Januar Schriftsteller
  • 1784 5. April Louis Spohr † 22. Oktober 1859 in Kassel (Sinfonien Oratorien Opern u.a.)
  • 1831 6. Oktober Julius Wilhelm Richard Dedekind † 12. 1916 in Braunschweig Mathematiker (Begründer der modernen
  • 1853 28. Januar Karl Ulrich † 12. April 1933 Offenbach Ministerpräsident von Hessen 1918-28
  • 1864 18. Juli Ricarda Huch † 17. November 1947 in Schönberg Taunus Schriftstellerin Dichterin und Erzählerin
  • 1886 12. Mai August Junke † 21. November 1926 von Braunschweig 1921-22
  • 1894 11. März Otto Grotewohl † 21. September 1964 in Berlin der DDR 1949-64
  • 1901 7. Juli Gustav Knuth † 1. Februar 1987 in Küsnacht/Schweiz ("Sissi"; "Der eiserne Gustav")
  • 1909 25. Mai Alfred Kubel † 22. Mai 1999 Ministerpräsident von (1946) Ministerpräsident von Niedersachsen (1970-1976)
  • 1911 26. Januar Norbert Schultze † 17. Oktober 2002 (Opern u.a. "Schwarzer Peter"; "Das kalte Herz")
  • 1929 23. November Günter Gaus Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik der DDR (1974-1981)

Mit der Stadt Braunschweig verbunden sind folgenden Personen die jedoch nicht in Braunschweig sind:

  • Hermann Bruno Otto Blumenau *26. Dezember in Hasselfelde/Harz Gründer der Kolonie Blumenau in Brasilien
  • Heinrich Büssing * 29. Juni 1843 Nordsteimke (heute Wolfsburg ) Industrieller und Ingenieur
  • Hoffmann von Fallersleben *2. April 1798 in Fallersleben (heute ? 19. Januar 1874 in Corvey Liederdichter der Deutschen") und Schriftsteller
  • Friedrich Gerstäcker * 10. Mai 1816 Hamburg Schriftsteller ("Die Mississippi-Piraten")
  • Wilhelm Raabe * 8. September 1831 in Eschershausen 15. November 1910 in Braunschweig Autor

Sonstiges

Kulinarische Spezialitäten

"Typisch Braunschweigisch" ist die Gestalt des Till Eulenspiegel der aus dem Dorf Kneitlingen östlich von Braunschweig stammt und in Stadt viele derbe aber auch weise Scherze hat. Von seiner wilden Zeit als Bäckerlehrling die aus Kuchenteig hergestellten "Ulen un Apen" ("Eulen und die in einer Bäckerei am Sack noch feilgeboten werden.

Zu nennen sind die einst zahlreichen Brauereien von denen heute nur noch zwei übrig geblieben sind und die Bier -Spezialität Mumme die 1390 erstmals erwähnt wurde und in der Hanse -Zeit ein begehrtes Handelsgut war. Über die entwickelte sich die Mumme von einem Guinness -ähnlichen Starkbier zu einem alkoholfreien Malzextrakt . Der Geschmack erinnert etwas an den Saft von Zuckerrüben Konsistenz und Aussehen an Mineralöl . Mumme wird deshalb nicht pur sondern "Schuss" in hellem Bier oder Milch getrunken oder auch als würzende Kochzugabe für Braten verwendet.

Eine lokale Spezialität ist weißer Spargel der vor allem im Norden Braunschweigs den sandigen Böden der Südheide angebaut und Mai und Juni auf den Märkten und vielen Gaststätten der Region angeboten wird: Traditionell Schnitzel oder Schinken modern mit Räucherlachs.

Im Winter nach dem ersten Frost Braunkohl (oder Grünkohl) mit Bregenwurst gegessen.

Schon im Mittelalter literarisch nachweislich geschätzt war Wurst aus Braunschweig. Heute überregional noch am ist die Braunschweiger Streichmettwurst die authentisch von weicher Konsistenz ist und mit und ohne Knoblauch angeboten wird. Etwas fester und haltbarer die Schlackwurst die traditionell in einem Fettdarm wird. Jenseits der Region ebensowenig bekannt sein die Knackwurst eine hellgraue oft mit Thymian gewürzte Streichwurst die es geräuchert wie gibt und die ebenso schmackhaft ist wie Inhalt rätselhaft.

Aus dem Harzvorland südlich von Braunschweig kommt der Harzer Dieser Magermilch- Käse wird in verschiedenen Ausformungen (Handkäse Stangenkäse angeboten und besitzt nur ca. 1% Fett. Gewürz dieses sortenabhängig von einer dünnen weißen oder einer gelben Schmiere umgebenen Käses ist Kümmel . Gern wird Harzer Käse zu Brot mit Schmalz und Gewürzgurke gegessen (wodurch er dann mehr so mager ist...).

Weblinks

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