Breyten Breytenbach ist französischer Staatsbürger und gilt seit den 1960er Jahren als einer der bedeutendsten Lyriker Südafrikas . Er ist Ritter der Ehrenlegion und mehrfach den wichtigsten Literaturpreis seiner südafrikanischen Heimat In seinen literarischen Werken die in Übersetzungen vorliegen engagiert er sich gegen Rassismus und für die soziale Integration und der Menschen. Er schrieb seine Gedichte Romane Essays ursprünglich in Afrikaans . Es gibt aber auch viele Veröffentlichungen im Original auf Englisch herausgegeben wurden. Breytenbach ist auch als international anerkannt. Seine assoziativ-surrealen Bilder und Drucke u. a. in Ausstellungen in Johannesburg Kapstadt Hongkong Amsterdam Stockholm Paris Brüssel Edinburgh und New York gezeigt.
Breyten Breytenbach wuchs in einer gut Burenfamilie in Bonnievale auf. Sein Heimatort liegt einer der landschaftlich schönsten Gegenden des Kaplandes Western Cape) - ungefähr 180 km von und 100 km vom Kap Agulhas dem südlichsten Punkt Afrikas entfernt. Er 1958 ein Kunst- und Literaturstudium an der in Kapstadt. 1959 verließ er Südafrika zu einer längeren setzte 1960 sein Studium in Paris fort und ein engagierter Gegner der Apartheidspolitik . Nach der Heirat mit einer Französin vietnamesicher Abstammung war ihm die freie Rückkehr seine Heimat verboten. Die Apartheidsgesetze stellten sexuelle zwischen Weißen und Angehörigen anderer Rassen unter Strafe und ließen eine solche nicht zu.
In Frankreich war er Gründungsmitglied der Exil -Widerstandsgruppe Okhela die die Apartheidspolitik der Buren-Regierung bekämpfte. 1975 besuchte er Südafrika mit gefälschtem Reisepass verraten und bei der Ausreise am Flughafen Wegen seiner aktiven Rolle in der Anti-Apartheids-Bewegung angeblicher Verbindungen zum African National Congress (ANC) wurde er wegen Hochverrats zu einer neunjährigen Haftstrafe verurteilt. Auf anhaltender internationaler Proteste und nach Interventionen der Regierung auf höchster politischer Ebene wurde er sieben Jahren aus der Haft nach Frankreich Er kehrte 1982 nach Paris zurück und nahm die Staatsbürgerschaft an.
Als französischer Staatsbürger ist er heute zwischen den Welten der seine Zeit in Europa Afrika und in den USA verbringt. Seit 1992 wirkt er maßgebend am Aufbau und Entwicklung des Kulturzentrums Gorée Institute auf der ehemaligen Sklaveninsel Gorée vor Senegals Hauptstadt Dakar mit. Außerdem arbeitet er als Gastprofessor verschiedenen Universitäten z.B. in Kapstadt und in York.