Seinen Ursprung hat der Brie im Département Seine-et-Marne in der Ile de France heute ist er jedoch einer der Käse der Welt und es gibt nur zwei Arten die in Frankreich Ursprungsschutz genießen den Brie de Meaux und den Brie de Melun ( AOC seit 1980 ). Der Brie de Meaux wurde 1815 auf dem Wiener Kongress zum "König aller Käse" gekürt als französische Staatsmann Talleyrand zur Auflockerung der Verhandlungen die politische Neuordnung Europas einen Käsewettbewerb ausrichten bei dem alle dreißig Staatenvertreter ihre landestypischen präsentierten.
Bei der Produktion des klassischen Brie wird die Gallerte weder geschnitten noch gepreßt. Die Kunst Herstellung besteht im gleichmäßigen Schöpfen des Bruchs in die perforierten Formen und im Abtropfen der Molke. Wird hier nicht sorgfältig entsteht leicht ein trockener kalkiger und gipsähnlicher Nach dem Formen werden die Laibe auf oder Kunststoffmatten gelagert und regelmäßig gewendet. Nach einer Woche werden die Käse mit einer (meist Penicillium candidum seltener Penicillium camemberti ) besprüht und unter weiterem Wenden und kontrollierten Temperaturen gelagert bis sie durchgereift sind zwischen drei bis 10 Wochen dauern kann.
Die Laibe des Brie de Meaux haben die Form einer flachen Torte wiegen zwischen 900 Gramm und 3 2 Sie haben einen Durchmesser von 35-37 cm einer Höhe von etwa 2 5 cm. echte Brie de Meaux ist von dichtem Weissschimmel und einer rotbräunlichen Käseflora bedeckt was ihn von vielen unterscheidet. Der Teig ist anfangs weiss bis und später elfenbeinfarben bis gelb und auf Höhepunkt seiner Reifung cremig-weich ohne ganz zu Er riecht nach würzigem Gras und gerösteten reif bis überreif zunehmend nach Ammoniak. Der ist mild bis fruchtig-würzig wobei Rohmilch -Brie aus bäuerlicher Produktion kräftiger und nussiger als der meist pasteurisierte Fabrikkäse. 1998 wurden vom Brie de Meaux 7.683 t produziert.
Der ebenfalls tortenförmige Brie de Melun ist kleiner im Durchmesser und reift als der Brie de Meaux . Er hat einen goldgelben Teig und rotbräunliche Käseflora die mit weißen Schimmelflecken durchsetzt und schmeckt und riecht kräftiger als sein
Brie ist ein klassischer Käse für eine Käseplatte kann aber auch in der warmen verwendet werden da er nach Entfernung der in Suppen und Saucen gut schmilzt. Er kalt gut zu Senfsauce und Salat begleitet in Scheiben geschnitten auch wunderbar Kartoffelgerichte und Gemüse. Als Begleitgetränk bietet sich ein Chardonnay an oder deutsche Dessertweine.