Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit der Besetzung Ägyptens durch britische Truppen und der Zerschlagung Urabi-Bewegung übernahm Britannien die Kontrolle über das Land ohne formelle Zuordnung zum Osmanischen Reich zu beenden. Khedive von Ägypten blieb formell weiterhin Vasall Osmanen .
Die britische Macht wurde durch den ausgeübt der als Berater des Khediven der Herrscher des Landes war. Von 1883 bis 1907 wurde diese Funktion von Lord Cromer Unter ihm wurde Ägypten wirtschaftlich in das Empire eingebunden und dessen Interessen untergeordnet. So die Landwirtschaft auf den Anbau von Baumwolle umgestellt. So stellte Baumwolle bald 92 der ägyptischen Exporte. Dies führte neben der des Großgrundbesitzes dazu dass Ägypten als traditionelles nun Getreide importieren musste um seine Bevölkerung zu können.
Gleichzeitig mit der britischen Besetzung hatte auch die Herrschaft über den Sudan durch den Mahdi-Aufstand verloren ( 1882 ). Auch wenn dieser Aufstand 1899 niedergeschlagen wurde konnte Ägypten seine Herrschaft wieder restaurieren sondern musste eine Doppelherrschaft mit Briten dulden (Kondominium).
Im 1. Weltkrieg war der Sinai als Grenzgebiet zum osmanischen Palästina bis 1917 Kampfgebiet. 1915 wurde Ägypten britisches Protektorat womit die letzten formalen Beziehungen zum Reich aufgehoben wurden. Außerdem setzten die Briten Kriegswirtschaft durch was zu einer weitreichenden Verarmung Bevölkerung führte da durch die Kaufkraft der Truppen die Lebensmittelpreise stark anstiegen andererseits aber Baumwollpreise auf britische Intervention stark gesenkt wurden.
Als die Briten 1919 eine Delegation ägyptischer Nationalisten unter Sad ( Wafd-Partei )zur Pariser Friedenskonferenz verhinderte kam es zu Unruhen Streiks und zum Boykott britischer Produkte. diesem Druck setzte der britische Hochkommissar Allenby durch Ägypten die Unabhängigkeit zu gewähren weiterhin die britischen Interessen wahren zu können.
1922 wurde Ägypten zwar in die Unabhängigkeit doch blieben weiterhin britische Truppen im Land Außerdem behielten die Briten in Ägypten und gemeinsam verwalteten Sudan weitreichende Interventionsrechte die die Unabhängigkeit des Landes einschränkten. Dennoch gelang den dadurch die Spaltung der ägyptischen Nationalbewegung und Beruhigung des Landes.
Durch einen Bündnisvertrag (26.08. 1936 ) verzichtete Britannien auf die Kapitulationen in und zog seine Truppen bis auf die Suezkanalzone zurück wobei es sich aber das auf das ägyptische Transport- und Kommunikationssystem im sicherte. So wurde Ägypten im 2. Weltkrieg wieder besetzt und wichtigstes Aufmarschgebiet im gegen die italienisch-deutschen Truppen in Libyen . 1942 zwangen die Briten Faruk I. zur Entlassung einer Regierung der Sympathie die Achsenmächte Italien und Deutschland nachgesagt wurde. Erst 1946 zogen sich die letzten britischen Truppen Ägypten zurück.
Während der Suezkrise 1956 wurde von Britannien im Bündnis mit Frankreich und Israel nochmals versucht durch militärische Intervention den auf Ägypten und die Suezkanalzone zu erhalten zu sichern. Allerdings mussten sich Britannien und auf Druck der Großmächte USA und Sowjetunion wieder aus dem Land zurückziehen.
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