Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bronzetüren auch Bronzeportale sind Türflügel die im Wesentlichen aus Bronze bestehen. Das Anfertigen derartiger Bronzebildwerke erfordert großes kunsthandwerkliches Wissen.
Bronzetüren sind bereits in der Antike und einige dieser Werke haben sich auch Im 5. Jahrhundert wurden die letzten römischen aus Bronze hergestellt: die Tür von Papst für das Baptisterium im Lateran . Papst Hadrian I. entwendete ein antikes Bronzeportal in Perugia dieses an St. Peter in Rom zu
In der Spätantike und im Frühmittelalter Bronzetüren noch in Konstantinopel geschaffen: Hagia Sophia Justitian (527-565) und Theophilos (829-842).
Bronzewerkstätten kann es auch im westlichen gegeben haben; erhalten hat sich jedoch nur nicht zweifelsfreie Dagobert-Thron (heute in Paris Bibliothèque
Ravello (Italien) Trani (Italien) und Monreale (Italien)
Pisa (Italien) und Monreale (Italien)
Benevent (Italien)
Einige weitere Werke sind in den überliefert (z.B. St. Denis 745; diese Tür zusammen mit einem Adler des 7. Jahrhunderts den Neubau von Abt Suger übernommen).
Bekannt sind die Türen des Baptisterium Florenz: Andrea Pisano (1336) und Brunelleschi (1401); Stücke sind jedoch aus Teilen zusammengelötet. Die einem Guss herstellten Türen von Lorenzo Ghiberti schon der Renaissance an (fertiggestellt 1424).
In Pisa schuf Giovanni da Bologna dem Dombrand von 1595 neue Türen (1596-1603); Programm also die Auswahl der Szenen der und Abfolge wurde von Domenico Portigiani erarbeitet auch der eigentliche Guss geht auf diesen dessen Werkstatt zurück.
Ursula Mende Die Bronzetüren des Mittelalters. 800-1200 München 1983.
Norberto Gramaccini Die karolingischen Großbronzen. Brüche und Kontinuitäten in Werkstoffikonographie in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1995 130-140.