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Bt-Mais


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Der Bt-Mais ist eine gentechnisch veränderte Variante des Mais . Seinen Namen verdankt er dem Bakterium Bacillus thuringiensis von dem ihm ein Protein gen eingeschleust wurde.

Das Bakterium Bacillus thuringiensis ist ein weltweit verbreitetes Bodenbakterium das der Lage ist ein Gift zu produzieren spezifisch auf verschiedene Insekten vor allem auf die Larven des ( Pyralis farinalis ) wirkt. Das Gen welches dieses Gift wurde in den Mais sowie in eine weitere Pflanzen eingebaut um so einen Schutz den Schädlingen zu bekommen der unabhängig von großflächigem gefährlicher Schädlingsbekämpfungsmittel ist. Für den Menschen sowie für Wirbeltiere ist das Gift offensichtlich unschädlich da im Magen vollständig abgebaut wird. Mittlerweile sind als 100 Patente auf verschiedene gentechnische Varianten des Proteins Bakteriums und der veränderten Pflanzen angemeldet worden.

Neben dem internen Schutz der Pflanzen spezifischen Schädlingen argumentieren die Befürworter des Anbaus Bt-Mais vor allem mit der Aussage dass Bt-Mais weit weniger mit Pilzen und den zugehörigen Giften der Pilze weitgehend erwiesen krebserregend sind) belastet ist. Dies an der verringerten Fraßschädigung die zugleich ein von Wasser in den Fraßgängen und damit Wachstum der Pilze verhindert.

Anbau von Bt-Mais

Der Bt-Mais stellt einen der ersten veränderten Organismen dar der wirtschaftlich im großen angebaut und als Nahrungspflanze genutzt wurde. Die des Bt-Mais liegen vor allem in den USA wo im Jahr 2000 bereits über Millionen Hektar mit ihm bepflanzt waren.

In Europa gibt es bislang keinen Bt-Maisanbau. Das erste Pilotprojekt in Deutschland startete 1998 mit der Aussaat auf 350 Hektar Rahmen der Sortenprüfung. Zu Beginn des Jahres 2000 wurde der Anbau jedoch auf massiven verschiedener Umweltschutzgruppen ( Greenpeace BUND u.a.) sowie durch die Grünen -Minister Jürgen Trittin und Andrea Fischer gestoppt. Mittels einer Weisung hob die Bundesgesundheitsministerin die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 1997 auf und somit der Zulassung die juristische Grundlage. Im wurde diese Weisung durch drei Argumente begründet:

Nach Ansicht der Bundesgesundheitsministerin (und anderer gentechnisch veränderter Lebensmittel) bestehe die Gefahr

  1. dass Krankheitserreger des Menschen durch den gentechnisch veränderter Pflanzen vermehrt Antibiotikaresistenzen entwickeln könnten
  2. dass neben den Zielinsekten auch weitere vergiftet werden können besonders durch die Verwehung Mais pollen auf benachbarte Brachflächen (Kurz vorher wurde massives Schmetterlingssterben im Umfeld amerikanischer Bt-Maisfelder dokumentiert)
  3. dass die Schadinsekten mittelfristig ebenfalls Resistenzen das Bt-Gift entwickeln können und so das insektizid im Mais unwirksam wird.

Auf das Verbot folgte ein politischer institutioneller Streit um den Bt-Mais der schließlich einem erneuten legalisierten Testanbau von 12 Tonnen auf einem 500 ha großen Feld führte. Feld soll kontrolliert beobachtet werden um eine Datenbasis zum Nutzen und zur Gefahr des zu erhalten. Andrea Fischer schied in der des Streites aus dem Amt und wurde die SPD -Politikerin Ulla Schmidt ersetzt. 2001 billigte das Europäische Parlament eine europaweite Freisetzungsrichtlinie für transgene Nutzpflanzen .




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