Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Im Christentum ist Buße die von Gott bewirkte Umkehr des zu Gott von dem er sich durch die Sünde entfernt hat.
Dieser Begriff ist so unterschiedlich vom des Worts Buße dass er fast im Gegensatz dazu
Buße führt über die Erkenntnis der Schuld ( Ijob 42 6) zu den rechtschaffenen Werken neuen Lebens ( Apg 26 20) die die Abkehr von bisherigen Lebensführung einschließen (Röm 6 1f).
Die Wörter die in verschiedenen Sprachen diesen Begriff gebraucht werden haben in der Alltagssprache sehr unterschiedliche Bedeutungen was leicht zu führen kann.
Das griechische Wort das im Neuen Testament mit Buße übersetzt wird ist μετανοια metanoia wörtlich etwa: Umdenken Sinnesänderung Umkehr des
Der hebräische Begriff schub der in der Septuaginta mit μετανοια übersetzt wird umfasst eine zu Gott nicht nur im Denkens sondern der ganzen Existenz was Gehorsam gegenüber Gott Vertrauen zu ihm ebenso einschließt wie die von allem Bösen und Widergöttlichen.
Ins Lateinische wurde μετανοια mit poenitentia Reue (von poena Strafe) übersetzt.
Im Deutschen wurde das Wort Buße verwendet was eine von außen auferlegte oder Wiedergutmachung bezeichnet die unabhängig von der Einstellung ist.
In der katholischen Kirche kann der Buße folgendes bedeuten:
eine radikale innere Umkehr und Neuausrichtung des Lebens Umkehr zu Gott Verzicht auf Sünde Abwendung vom Bösen;
ein Sakrament das Umkehr Beichte und Versöhnung (siehe Bußsakrament );
ein Werk der Wiedergutmachung um nach der die volle geistliche Gesundheit wiederzuerlangen. Das kann Almosen Dienst am Nächsten oder freiwilliger Verzicht
in der alten Kirche eine von der auferlegte Strafe für ein Fehlverhalten um den durch dieses äußere Bußwerk zu innerer Umkehr führen und ihn wieder mit Gott und Kirche zu versöhnen.
In der evangelischen Kirche wird betont Buße von Gott bewirkt wird. Nicht der kehrt um sondern Gott ist Ursache der Äußere Handlungen sind zwar mit dieser Umkehr aber nicht als Voraussetzung sondern als natürliche einer grundlegenden Veränderung der inneren Haltung.
In der orthodoxen Kirche wird unter metanoia vor allem eine Änderung der Lebenseinstellung die durch die freiwillige Zusammenarbeit des Heiligen Geistes auf der einen Seite und des Menschen auf der anderen Seite zustandekommt. Ziel dabei die Vergebung Gottes anzunehmen den Zorn Gott und die Mitmenschen hinter sich zu und so von einer widernatürlichen unmenschlichen " Todeshaltung " zu einer natürlichen menschlichen Lebenshaltung zu gelangen. Die im Sündenfall "vermurxte" Welt zieht den Menschen jedoch wieder in die falsche seiner eigentlichen Natur Bild und Gleichnis Gottes zuwiederlaufende Richtung sodass metanoia eine lebenslange Anstrengung gegen das eigene Mitläufertum ist. Die Mysterien ( Sakramente ) sowie Fasten und Beten helfen dabei indem sie schon im und jetzt" ein Gegenbild zur gefallenen Welt