Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Buch Baruch (abgekürzt Bar ) ist ein deuterokanonisches bzw. apokryphes Buch des Alten Testaments das sich der Septuaginta direkt dem Buch des Propheten Jeremia in der katholischen Bibel aber nach den steht. Das Buch wurde nicht in den Kanon aufgenommen wird aber von Katholiken und Christen - nicht dagegen von Protestanten - Teil der Bibel angesehen.
Das Buch Baruch hat in der Bibel sechs Kapitel wobei das letzte eine Schrift mit dem Titel Brief des Jeremia ist die in der Septuaginta dem Buch Baruch folgte und in lateinischen Übersetzung der Vulgata dem Buch Baruch als Anhang beigefügt
Das eigentliche Buch Baruch ist nur griechisch überliefert und sicher nicht von Baruch der Zeit des Exils verfasst worden. Der Autor und genaue Entstehungsprozess ist unbekannt aber wurde das Buch im 1. Jahrhunder vor aus drei oder vier Teilen zusammengestellt und einem Vorwort und einigen überleitenden Abschnitten versehen. 1 15 - 2 35 wird allgemein hebräischer Ursprung aus vormakkabäischer Zeit angenommen für anderen Teile (3 9 -4 4 um vor Christus 4 5 - 5 9 dem 1. Jahrhunder vor Christus) wird von Autoren auch ein griechischer Ursprung vertreten. Auch Auffassung dass das ganze Buch ursprünglich auf verfasst wurde wird von verschiedenen Autoren vertreten.
Der Brief des Jeremia liegt ebenfalls in Griechisch vor trägt aber Spuren der und dürfte deshalb auf hebräisch verfasst worden Ein Anspielung in 2 Makk 2 1-3 die paläographische Datierung eines griechischen Fragments des in den Funden von Qumran spricht für Entstehung spätestens im 2. Jahrhundert vor Christus. Entstehung um 300 vor Christus zu Beginn hellenistischen Epoche ist wahrscheinlich.
Das eigentliche Buch Baruch beginnt mit einer historischen Einführung (1 in der zunächst (1-2) festgestellt wird dass Buch vier Jahre nach der Zerstörung Jerusalems die Chaldäer in Babel von Baruch (dem Sekretär des Propheten Jeremia ) geschrieben wurde und dann (3-14) dass in einer Versammlung von König Jojachin und Juden im babylonischen Exil vorgelesen wurde. Die reagierte mit Weinen und Gebet und veranstaltete Sammlung und sendete das gesammlte Geld das und Tempelgeräte die verschleppt worden waren die aber zurückerhalten hatte nach Jerusalem mit der um Opfer im Tempel und Gebet.
Der erste Abschnitt des Haupteils des (1 15 - 3 8) enthält ein Bekenntnis der Sünden die zum Exil geführt (1 15-2 5; 2 6-13) zusammen mit Gebet darum dass Gott endlich seinem Volk möge (2 14-3 8):
3 1f: Herr Allmächtiger Gott Israels! Eine Seele in ein Geist voll Kummer schreit zu dir. Herr erbarme dich da wir gegen dich haben. (Zitate sind aus der Einheitsübersetzung .)
Während der vorige Abschnitt viel mit Buch Daniel gemeinsam hat (vgl. Dan 9 4-19) der nächste Abschnitt (3 9 - 4 Passagen im Buch Ijob (vgl. Ijob 28 1ff). Es handelt um eine schöne Lobeshymne auf die göttliche die nur im Gesetz das Isreal gegeben gefunden werden kann. Nur in der Form Gesetzes ist die Weisheit auf der Erde und ist für Menschen zugänglich:
4 1f: Sie ist das Buch der Gebote Gottes Gesetz das ewig besteht. Alle die an fest halten finden das Leben; doch alle sie verlassen verfallen dem Tod. Kehr um ergreif sie! Geh deinen Weg im Glanz Lichtes!
Der letzte Abschnitt erstreckt sich von 5 bis 5 9. Er besteht aus Oden die alle mit der Aufforderung "Hab(t) (4 5.21.27.30) beginnen und einem Psalm (4 - 5 9) der in großer Nähe dem elften der apokryphen bzw. pseudoepigraphischen Psalmen Salomos steht.
Der Brief des Jeremias beginnt mit einer kurzen Einleitung die Leser darüber informiert dass Jeremia den Brief an jene gesandt hat die vom König Babylonier als Gefangene nach Babel weggeführt werden . Wegen ihrer Sünden werden sie nach geführt und müßen dort für lange Zeit bis zu sieben Generationen (6 2) bleiben. In dieser Stadt sie die göttliche Verehrung von Götterbilder aus Silber Gold und Holz sehen man auf den Schultern trägt und die Völkern Furcht einflößen erleben doch sie sollen sich davon ergreifen lassen:
6 5f: Wenn ihr seht wie die Menge sich und hinter ihnen niederwirft; sprecht vielmehr im Herr dir allein gebührt Anbetung. Denn mein ist bei euch; er wird über euer wachen.
Der folgende Hauptteil des Briefes ist kritische und spöttische Abhandlung über die Nichtigkeit Götterbilder. Alle diese Götter so wird mit Argumenten gezeigt sind machtlose und vergängliche Werke Menschen. Sie können weder schaden noch nützen sind in keiner Weise Götter:
6 72: Besser ist also ein gerechter Mann der Götterbilder hat; denn er ist sicher vor Gespött.