Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Buch Judit


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Buch Judit (oder Judith ; abgekürzt Jdt) ist ein deuterokanonisches bzw. apokryphes Buch des Alten Testaments das wahrscheinlich um 150 vor Christus Hebräisch in Palästina (möglicherweise in Jerusalem ) verfasst wurde. Von seiner Form her man es nicht als geschichtlichen Bericht sondern einen lehrhaften weisheitlichen Roman verstehen denn viele Angaben im Text offensichtlich unhistorisch und wären vermutlich auch zeitgenössischen sofort als solche aufgefallen; so war etwa in der Realität (und im Rest der König von Babylonien nicht wie im Buch von Assyrien. Außerdem gelang ihm die Eroberung wie im 2. Buch der Könige geschildert während diese im Buch Judit

Das Buch wurde nicht in den jüdischen Kanon aufgenommen ist aber Teil der Septuaginta und wird von Katholiken und Orthodoxen Christen - nicht aber von Protestanten - als Teil der Bibel angesehen.

Das Buch ist in mehreren griechischen Übersetzungen der lateinischen Übersetzung einer aramäischen Fassung und einer (sicher nicht originalen) hebräischen Fassung überliefert.

Die Geschichte

Verärgert wegen mangelnder Unterstützung in einem siegreich beendeten - Krieg sendet der assyrische König Nebukadnezar seinen Oberbefehlshaber Holofernes mit einem gewaltigen Heer gegen alle des Westens. Alle Länder sollten erobert und werden alle die Widerstand leisten sollten schonungslos Tod und der Plünderung preisgegeben werden. Holofernes verheerend durch einen Teil von Kleinasien und und kam so auch an die Nordgrenze Palästina (Kap. 1-3).

Die Israeliten trafen nach Anweisung ihres sogleich Verteidigungsanstalten und sperrten die Bergpässe wandten aber auch mit Buße und Gebet an den Herrn Kap. 4. Demgemäß sah sich vor der kleinen Bergfestung Betulia welche den zum nördlichen Palästina bildete aufgehalten. Voll Grimm erkundigte er sich bei den moabitischen und Fürsten in seinem Heere welches Volk es das ihm so zu widerstehen wage. Die gab ihm der Ammoniterfürst Achior in einem Abriß der jüdischen Geschichte als deren Resultat hinstellte dass die Israeliten unüberwindlich seien solange ihren Gott nicht beleidigten Kap. 5. Hiermit Achior sich den Unwillen aller assyrischen Großen besonders auch deswegen weil der assyrische König die höchste göttliche Verehrung Anspruch machte und fremde Religion vertilgen wollte. Demzufolge ließ Holofernes Ammoniterfürsten gebunden nach Betulia führen damit er bei der Einnahme der Feste von der seiner Behauptung und der Allgewalt der Assyrer und dann elend mit den Juden zu gehe. Von den Israeliten aufgenommen erregte er seine Erzählung großen Schrecken; doch fassten die sich wieder im Vertrauen auf den allmächtigen Kap. 6. Als aber Holofernes Betulia mit Mann einschloss und die Wasserleitung abschnitt entsank Belagerten der Mut und sie forderten den Usija auf die Feste zu übergeben. Usija ihnen nachzugeben wenn in fünf Tagen keine komme Kap. 7.

Von diesem Abkommen hörte die fromme Judit zu Betulia. Sie war ganz anderer machte den Ältesten der Stadt Vorstellungen wegen Mangels an Gottvertrauen und begehrte für sich ihre Magd freie Passage durch das Stadttor 8. Nachdem ihr diese zugesagt worden war sie sich in heißem Gebet vor Gott um dessen Segen zu ihrem kühnen Plane erflehen Kap. 9 schmückte sich dann aufs und ging mit ihrer Magd ins assyrische Hier angekommen erregte sie durch ihre Schönheit Aufsehen und wurde sogleich zu Holofernes geführt 10. Es gelang ihr durch kluge Reden zu berücken Kap. 11 so dass sie erhielt im assyrischen Lager aus- und einzugehen. einem Mahl dann welches ihr zu Ehren wurde wurde Holofernes so sehr betrunken Kap. dass Judit welche mit allein gelassen worden ihm mit seinem eigenen Schwert das Haupt konnte. Letzteres brachte sie mit sich nach zum freudigen Erschrecken aller dort Befindlichen Kap. Auf Achior machte dies solchen Eindruck dass sich zur jüdischen Religion bekannte. Nach Judits aber machten nun die Belagerten einen Ausfall so wurde den Assyrern bekannt was geschehen Kap. 14. Voll Schrecken darüber suchten sie wilder Flucht ihr Heil und das ganze wurde eine Beute der Hebräer. Darüber hoch Kap. 15 gab Judit in herrlichem Loblied Dankbarkeit gegen Gott Ausdruck und zog sich wieder in die Stille des Witwenlebens zurück. Judit lebte und noch lange nach ihrem war niemand mehr der Israel erschreckte Kap.

Zur Wirkungsgeschichte in Kunst und Literatur

Die Szene der Enthauptung des Holofernes war ein beliebtes Sujet in der abendländischen Kunstgeschichte und - um nur die bekanntesten Beispiele zu - u.a. von Michelangelo und Caravaggio gestaltet. Eine ganz besonders wichtige Rolle sie im Werk von Artemisia Gentileschi .

Dramatisch wurde das Thema u.a. von Friedrich Hebbel verarbeitet dessen Drama Judith von Johann Nestroy genial parodiert wurde.

In der modernen Popkultur wäre Judith Holofernes zu nennen der Künstlername von Judith von der Tann der Leadsängerin der Popgruppe Wir sind Helden .

Weblinks




Bücher zum Thema Buch Judit

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Buch_Judit.html">Buch Judit </a>