Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Buch Tobit (abgekürzt Tob) ist ein deuterokanonisches bzw. apokryphes Buch des Alten Testaments das wahrscheinlich 200 vor Christus auf Aramäisch in Palästina oder der ägyptischen Diaspora verfasst wurde. Von seiner Form her man es als eine lehrhafte Novelle einordnen.
Das Buch wurde nicht in den Kanon aufgenommen ist aber Teil der Septuaginta und wird von Katholiken und Orthodoxen - nicht aber von Protestanten - als der Bibel angesehen.
Nur die griechische Übersetzung ist vollständig Inzwischen wurden aber auch aramäische und hebräische entdeckt.
Das Buch beginnt damit dass nach kurzen Einleitung Tobit in der Ich-Form seine Lebensgeschichte erzählt. Wie beiläufig wird dabei auch dass er auf einer Reise nach Medien gewissen Gabael Geld zur Aufbewahrung übergegen hatte. wird in der Erzählung dass Tobit - als andere Israeliten - treu den Geboten und barmherzig gegenüber seinen Stammes- und Volksgenossen hat. Unter anderem begräbt er - verbotenerweise ermordete Israeliten und erleidet dafür die Verfolgung die Machthaber Ninives . Als er - in Konsequenz seiner - erblindet muss er sich die Klage Frau anhören:
2 14c: Wo ist denn der Lohn für deine und Gerechtigkeit? Jeder weiß was sie dir hat. (Zitate hier wie im Folgenden aus Einheitsübersetzung .)
Der Bericht endet mit einem Gebet Hilfe in dem Tobit sich nicht auf Gerechtigkeit beruft sondern auch seine Schuld anerkennt.
Schauplatzwechsel. Dort wo Tobit sein Geld hatte wird eine Frau - Sara - den Mägden ihres Vaters beschimpft weil ein - Aschmodai - ihre sieben bisherigen Männer getötet hat. Kurz erwägt sie Selbstmord zu doch dann wendet sie sich stattdessen im an Gott und bittet ihn sie sterben lassen oder ihr sein Erbarmen zu zeigen:
3 13a u. 15e: Laß mich von dieser Erde scheiden [...] wenn es dir nicht gefällt mich sterben lassen dann blick auf mich herab und Erbarmen mit mir damit ich nicht länger Beschimpfungen anhören muß.
Gerade an diesem Tag erinnert sich seines Geldes in Medien und ruft seinen Tobias um ihn darüber zu informieren. Da den Tod erwartet ermahnt er seinen Sohn in den Menschen zu dienen und vor großzügig zu helfen wo immer er kann:
4 8 u. 11: Hast du viel so gib reichlich von was du besitzt; hast Du wenig dann nicht auch mit dem Wenigen Gutes zu [...] Wer aus Barmherzigkeit hilft der bringt Höchsten eine Gabe dar die ihm gefällt.
Unter Rafaels Führung der sich in als Begleiter angeboten hat reist Tobias nach trifft und heiratet Sara besiegt Aschmodai und sicher mit dem Geld seines Vaters und Heilmittel für dessen Blindheit zu ihm nach zurück. Tobit wird geheilt und Saras Hochzeit Tobias wird sieben Tage lang fröhlich gefeiert.
Als Tobit und Tobias Rafael die des mitgebrachten Geldes als Lohn auszahlen wollen dieser ihnen seine wahre Identität und kehrt Gott zurück. Tobit singt einen Lobpreis auf erbarmenden Gott.
Kurz vor seinem Tod ruft Tobit Sohn und rät ihm Ninive zu verlassen wieder nach Medien zu ziehen da Ninive werden wird. Nachdem auch seine Mutter Hanna ist bricht Tobias nach Medien auf und sich bei seinem Schwiegervater nieder. Er wird Jahre alt und kurz vor seinem Tod er noch dass Ninive so wie es Vater vorausgesagt hatte tatsächlich zerstört wurde:
14 15b: So konnte er sich noch vor seinem über den Fall Ninives freuen.
Interessant sind die Stellen in denen Nicht-Israeliten vorkommen. Dessen Glück im Diesseits scheint Stellenwert zu haben ein Gedanke der viele des AT durchzieht.