Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Buchmalerei versteht man den Bildschmuck einer Handschrift. der Buchmalerei finden sich bereits seit etwa des 2. Jahrtausends v. Chr. auf ägyptischen Die eigentliche Entfaltung und Blüte erlebte die jedoch zwischen der Spätantike und dem 16. auf Pergamenthandschriften.
Neben kleineren und grösseren Textbildern (Miniaturen) Deckfarben und Gold kennt die Buchmalerei insbesondere Formen wie die Ausstattung des Anfangsbuchstabens ( Initiale ) und der Überschriften sowie die Verzierung Blattrandes (Randleisten) und des Zeilenausganges. Vor allem kirchliche Texte zum liturgischen Gebrauch durch Buchmaler illustriert. Die Visionen siegreichen Kampf der Kirche gegen die teuflischen haben die Phantasie der Künstler immer wieder Die Darstellungen sind nicht nur Schmuck sondern der "Offenbarung".
Die Karolingische Buchmalerei bildete sich im und 8. Jahrhundert in Irland aus und durch den fränkischen König Karl der Große gefördert. Die Denkmäler der mittelalterlichen Buchmalerei zunächst in Klöstern vom 13. Jh. an von weltlichen Klerikern und alsdann von gewerbsmässigen ausgeführt. Wichtige Werke sind das "Livre d´heures" Paul von Limburg ( 1400 ) und das von van Eyck geschmückte die "Heures". Ihre höchste Blüte erreichte die im 14. und 15. Jh. in den Niederlanden und an den Höfen von Frankreich und Burgund .
Mit dem Aufkommen der Buchdruckerkunst im Jh. verschwindet die Buchmalerei und ist Mitte 16. Jh. beendet.