Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Bund der Kommunisten bezeichnet die erste internationale Organisation der als Vorläufer der Internationalen Arbeiterassoziation (IAA) und zugleich erste revolutionäre deutsche Arbeiterpartei.
Der Bund der Kommunisten bestand von 1847 bis 1852 . Der Bund wurde von Karl Marx und Friedrich Engels gegründet und stand unter ihrer Führung. Gründung erfolgte auf zwei Kongressen die 1847 London tagten durch eine grundlegende Umgestaltung des Bundes der Gerechten .
Nachdem Marx und Engels mit Hilfe Kommunistischen Korrespondenz-Komitees starken Einfluß auf den Bund Gerechten gewonnen hatten traten sie Anfang 1847 Bund bei. Auf dem ersten Kongress (Anfang 1847) wurden die gewonnenen Erkenntnisse von Engels Wilhelm Wolff vertreten.
Der von Marx geprägte Kampfruf "Proletarier Länder vereinigt euch!" wurde zur Losung des der sich in Bund der Kommunisten umbenannte. Der Entwurf neuer Bundesstatuten wurde Auf dem zweiten Kongress der am 29. September 1847 zusammentrat und etwa 14 Tage dauerte Marx und Engels den Entwurf eines Programms und wurden mit der Ausarbeitung des Manifestes der Kommunistischen Partei beauftragt. Außerdem wurden die Statuten endgültig
Der von den Regierenden scharf verfolgte Bund war eine geheime Organisation. Er zählte 500 Mitglieder - Angehörige der verschiedensten Nationen aber deutsche Handwerksgesellen - die in den Arbeiterorganisationen (Arbeitervereine u.a.) tätig waren oder diese Leben riefen.
Nach Ausbruch der Pariser Februarrevolution 1848 wurde die Zentralbehörde des Bundes die ihren Sitz in London hatte nach Brüssel dann nach Paris verlegt und neu gebildet. Marx und übernahmen jetzt unmittelbar die Führung des Bundes . Außer ihnen gehörten Heinrich Bauer Joseph Karl Schapper Karl Wallau und Wilhelm Wolff neuen Zentralbehörde an.
Diese gab Ende März 1848 die von Marx und Engels verfassten der Kommunistischen Partei in Deutschland heraus die politische Plattform des Bundes während der Märzrevolution von 1848/1849 in Deutschland bildeten. Im 1848 wurde die Zentralbehörde des Bundes nach Köln wo Marx und Engels die " Neue Rheinische Zeitung " herausgaben verlegt. Die Mitglieder des Bundes waren in Arbeitervereinen aber auch in demokratischen Organisationen tätig und kämpften für eine Vollendung der Revolution - in der Hoffnung würde noch eine sozialistische Wende nehmen.
Doch blieb den Versuchen von April bis Juni 1848 der Erfolg versagt eine Arbeiterpartei zu schaffen.
Gegen Ende des Jahres 1848 suchten Mitglieder des Bundes von London aus wo sie eine Zenralbehörde gebildet hatten den Bund in Deutschland als geheime Organisation zu Dieses Vorhaben entsprach jedoch nicht den Verhältnissen Deutschland die vor allem ein öffentliches Auftreten hätten und führte zu keinem ernsthaften Ergebnis.
Anfang 1849 als die Arbeiter durch die Revolution Erfahrungen gesammelt hatten ergriffen Marx und Engels Maßnahmen mit denen sie die Bildung einer und öffentlichen Arbeiterpartei vorbereiteten. Am 14. April 1849 erklärten Marx und seine Anhänger den aus dem Rheinischen Kreisausschuß der Demokraten. Zur eines allgemeinen deutschen Arbeiterkongresses wurde von ihnen Rheinisch-Westfälische Arbeiterkongreß einberufen.
Diese Entwicklug wurde durch die Kämpfe Reichsverfassungskampagne ab Mai 1849 in der die des Bundes in vorderster Linie fochten unterbrochen (siehe Freikorps). Nach der Niederlage der Märzrevolution mussten Mitglieder des Bundes vor der Vefolgung ins Ausland flüchten. August/Anfang September 1849 wurde unter der Führung Marx und Engels in London eine neue des Bundes gebildet der außerdem Heinrich Bauer Johann Eccarius Karl Pfänder August Willich u.a. ferner Juni 1850 auch Karl Schapper angehörten.
Die Zentralbehörde nahm die Reorganisation des der Kommunisten in Angriff. In zwei Ansprachen Zentralbehörde des Bundes der Kommunisten ( 1850 ) verallgemeinerten Marx und Engels die Erfahrungen der Revolution und legten die Aufgaben des Bundes dar. Die Mitglieder des Bundes waren erfolgreich in Deutschland in den bestehenden Arbeiterorganisationen tätig und gewannen Einfluß auf Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung. Im Sommer 1850 kamen und Engels zu dem Ergebnis daß angesichts ökonomischen Aufschwungs mit dem baldigen Ausbruch einer Revolution nicht gerechnet werden könne.
Diese Erkenntnis wurde von einigen Mitgliedern Zentralbehörde abgelehnt; es bildete sich die Fraktion Am 15. September 1850 kam es in der Zentralbehörde zum Bruch. Die unter der Führung von Marx Engels stehende Mehrheit beschloss den Sitz der nach Köln zu verlegen. Die Kölner Zentralbehörde Bundes der Kommunisten schloss die Fraktion Willich-Schapper dem Bund aus unterrichtete Anfang Dezember 1850 in Ansprache die Bundesmitglieder in Deutschland von der Lage und von den ergriffenen Maßnahmen und neue Statuten.
Anfang Mai 1851 fielen in Leipzig der Polizei einige Dokumente des Bundes in die Hände. Dadurch wurde eine Organisation des Bundes in Deutschland fast zum Erliegen bringende und Verhaftungswelle ausgelöst. Im Herbst 1852 wurden führende Mitglieder des Bundes im Kölner Kommunistenprozess 1852 vor Gericht und teilweise zu hohen Festungsstrafen verurteilt. Im 1852 zog Marx aus der eingetretenen Lage Konsequenzen: Auf seinen Antrag hin löste sich Organisation des Bundes in London auf und erklärte "die des Bundes auf dem Kontinent für 'nicht zeitgemäß' " (Marx).
Als die deutsche und internationale Arbeiterbewegung den 1860er Jahren einen neuen Aufschwung nahm in ihr neben Marx und Engels die Bundesmitglieder Eccarius Friedrich Leßner Wilhelm Liebknecht Georg Lochner Pfänder und Joseph Wedemeyer bedeutende Rolle.