Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Bundestagswahl am 27. September 1998 bedeutete eine tiefe Zäsur in der der Bundesrepublik: Erstmals wurde eine Bundesregierung komplett abgewählt wohingegen bei den Regierungswechseln und 1982 lediglich der "Seniorpartner" ( SPD bzw. CDU/CSU ) wechselten.
Kanzlerkandidat der CDU/CSU war zum fünften in Folge nach 16 Jahren im Amt Bundeskanzlers Helmut Kohl (wobei er bereits 1976 erstmals allerdings kandidierte). Für die SPD trat erstmals der Ministerpräsident Gerhard Schröder an.
Helmut Kohl erklärte noch in deren seinen Rücktritt vom CDU-Vorsitz den er seit 1973 Sein Nachfolger wurde der seit 1991 amtierende Wolfgang Schäuble .
Zum Nachfolger von Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wurde in der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 26.10.1998 mit SPD-Vize Wolfgang Thierse erstmals ein Ostdeutscher in eines der Staatsämter der Bundesrepublik gewählt.
Gerhard Schröder wurde vom Deutschen Bundestag 27.10.1998 mit 351 Stimmen zum Bundeskanzler gewählt obwohl nur 344 Abgeordnete der Koalition anwesend waren.