Der Buntspecht ist ca. 25 cm Sein Gefieder ist oberseits schwarz gefärbt mit großen weißen Flügelflecken unterseits gelblich-grau. Die Unterschwanzdecken lebhaft rot gefärbt. Beide Geschlechter haben einen Stirnfleck Männchen einen roten Genickfleck Jungtiere einen Scheitel. Die Wangen sind weiß gefärbt. An Halsseiten finden sich schwarze Bartstreifen.
Der Buntspecht ist die am wenigsten heimische Spechtart und deshalb auch die häufigste. kommt sowohl in Laub - als auch in Nadelwäldern vor aber auch in Parks und in der Kulturlandschaft sofern dort Alleen Windschutzstreifen oder kleine Baumgruppen vorhanden sind. Eichen mischwälder mit viel Alt- und Totholz sind Lebensräume wogegen einförmige Fichtenreinbestände und reine Buchenwälder nur geringe Spechtdichten aufweisen.
Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten und ihren Larven die er mit kräftigen Schnabelhieben unter Borke hervorholt. Außerdem insbesondere wenn Insekten knapp frisst er auch Nüsse Beeren und Samen von Nadelbäumen . Zur Gewinnung der letzteren hackt er in einen Ast ein Loch um den Zapfen darin festzuklemmen.
Dem Anlocken der Weibchen in der und der Revierabgrenzung dient das "Trommeln" eine schnelle bis 2 Sekunden dauernde Folge von Schnabelschlägen. Das Trommeln ist bereits im ausgehenden zu hören. Eine weitere Lautäußerung ist ein hartes "kick".
Der Buntspecht ist wie alle Spechte Höhlenbrüter. Die Bruthöhlen zimmert er selbst und dazu weiche Holzarten und morsche alte Bäume. beginnt viele Höhlungen auszuarbeiten bevor er eine vollendet. Er legt 4-6 weiße Eier die 10 Tage lang bebrütet werden. Die Jungvögel ca. 3 Wochen lang gefüttert bis sie In der zweiten Hälfte der Fütterungsphase sind Nester wegen des ununterbrochenen lauten Gezetters der leicht zu entdecken.