Die Burg wurde ungefähr um 1100 und war ein Teil des Verteidigungswalles entlang Thermenlinie gegenüber der Feinde die damals meist dem Osten kamen. Von damals ist noch romanische Kapelle erhalten. Sie wurde zwischen dem 13. und dem 15.Jh. laufend erweitert. Das Material stammt aus Römersteinbruch bei Sankt Margareten im Burgenland. In den Türkenkriegen war sie Zufluchtstätte der Maria Enzersdorfer der Hinterbrühler Bevölkerung. Nach der Zweiten Türkenbelagerung im Jahre 1683 stand sie 200 Jahre als Ruine bis sie nach 1800 wieder errichtet
Die Burg ist der Stammsitz der Fürsten von Liechtenstein . Auf jeden Fall waren die Fürsten und zu Liechtenstein die Besitzer bis ca. Anschließend wechselten die Besitzer sehr oft. Bekannte waren die Freiherrn von Khevenhüller denen heute die Burg Hochosterwitz in Kärnten gehört. Sie gehörte auch den Habsburgern oder dem ungarischen König Matthias Corvinus . 1807 wurde sie wieder vom damaligen Fürsten I. von Liechtenstein wieder in den Familienbesitz wo es noch heute ist.
In der Zeit der russischen Besatzungszeit wurde die Burg wieder sehr stark Sie wurde aber von den Maria Enzersdorfer Pfadfindern wieder renoviert. Seit 1960 ist die Marktgemeinde Maria Enzersdorf Pächterin Burg.
Sie ist für Besucher zugängig. Außerdem alljährlich im Burghof Johann Nestroy -Spiele unter der Leitung von Elfriede Ott