Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit dem österreichischen namens Burgenland. Zum gleichnamigen deutschen Landkreis siehe Burgenlandkreis
Das Burgenland (kroatisch Gradišće ) ist das östlichste jüngste (seit 1921 Österreich) und flachste Bundesland Österreichs .
Das Burgenland grenzt im Osten an Ungarn und im Westen an Niederösterreich und die Steiermark . Im (hügeligen) Süden hat es eine Kilometer lange Grenze mit Slowenien im Norden eine nur wenig längere mit der Slowakei .
Bis 1920 / 1921 gehörte das schon seit jeher vorwiegend Burgenland zu Ungarn ( Deutsch-Westungarn ). Nach jahrelangen Kämpfen und Verhandlungen nach 1. Weltkrieg wurde es in den Verträgen St. Germain und Trianon Österreich zugesprochen. Nach heftigen Protesten Ungarns jedoch für die Gegend um Ödenburg (Sopron) das als Hauptstadt vorgesehen gewesen eine Volksabstimmung durchgeführt bei der sich die für den Verbleib bei Ungarn aussprachen.
Der Name "Burgenland" erinnert noch daran das Land aus Gebieten von vier ehemaligen Komitaten zusammengesetzt ist ("Vierburgenland"):
Bis 1925 war Bad Sauerbrunn provisorischer Sitz der Landesregierung und -verwaltung bis dann die bis relativ unbedeutende Kleinstadt Eisenstadt Hauptstadt des Burgenlands wurde.
Bei der Volkszählung von 1991 gaben 29.000 Menschen an Kroaten zu sein (Selbsteinschätzung der Volksgruppe: 45.000). kommen ca. 5.000 Ungarn (Selbsteinschätzung 25.000). 122 gaben Romanes als Muttersprache an. Die wirkliche Zahl Roma liegt vermutlich jedoch deutlich höher. Da Burgenland traditionell wirtschaftlich rückständig ist wanderten viele in die Großstädte und nach Amerika aus dass Wien und Chicago die Städte mit größten "burgenländischen" Bevölkerung sind vor Eisenstadt.
Das Nordburgenland ist im Vergleich zum sehr flach und gehört landschaftlich großteils zur Pannonischen Tiefebene . Hier liegt der Neusiedler See ein von einem breiten Schilfgürtel umgebener das "Meer der Wiener". In seiner Nähe das Naturschutzgebiet Lange Lacke seltenen Vogelarten ein Im Jahr 1992 wurde in diesem Gebiet der Nationalpark See-Seewinkel gegründet der grenzüberschreitend im ungarischen Nationalpark seine Fortsetzung findet.
Das Burgenland ist mit Niederösterreich das Weinbaugebiet Österreichs. Über 16.000 Hektar werden im Weinbau bewirtschaftet. Es wird untergliedert in die Neusiedlersee Neusiedlersee-Hügelland Mittelburgenland und Südburgenland.
Kulturell bietet das Land vor allem Sommer viel mit den Operettenfestspielen Mörbisch auf wunderschönen Seebühne am Neudsiedler See den Opernfestspielen St. Margarethener Steinbruch den Schlossspielen Kobersdorf oder den Güssing.
Der Tourismuszahlen im Burgenland wurden in letzten Jahren kontinuierlich besser. Jedoch kann es den Nächtigungszahlen nicht mit den Tourismushochburgen im Österreichs mithalten. Zugpferde des Tourismus im Burgenland der Neusiedler See die Thermen Lutzmannsburg (Sonnentherme) Stegersbach und Bad Tatzmannsdorf. beliebt ist das über 5.000 km lange Obwohl das Land flach ist können Radtouren werden wenn der Wind durch das flache zieht.