Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Volk der Burgunder (bz. Burgunden ) wird den Ostgermanen zugerechnet. Die ältere Forschung ging auf der viel späteren Herkunftssage von einem Ursprung Burgunder in Skandinavien aus. Aus heutiger Sicht muss dies als Topos antiker Historiographie zurückgewiesen werden. Die historische Nachricht über die ursprünglichen Siedlungsgebiete der (oder besser Burgunden) überlieferte der Geograph Ptolemaios (2 11) für die Mitte des 2. Jahrhunderts . Danach lebten sie östlich der Semnonen und nördlich der Lugier zwischen der Vistula ( Weichsel ) und dem die westliche Grenze bildenden Suebus ( Oder - Spree - Havel -Oberlauf). Archäologisch gesehen sind die frühesten Siedlungsgebiete Burgunden vermutlich in einer Kulturgruppe fassbar die Lebus-Lausitz-Gruppe oder Luboszyce-Kultur bezeichnet wird und die Schwerpunkt an der mittleren Oder im heutigen Brandenburg und der Lausitz hatte.
Im Zuge der Südbewegung verschiedener germanischer Stämme haben auch Großteile Burgunden ihre Siedlungsgebiete an der Oder verlassen. erste sichere Erwähnung von Burgunden im Rhein - Donau -Gebiet stammt as dem Jahre 278 als sie mit Wandalen verbündet unter dem Anführer Igillos (Igilo) den Römern unter Kaiser Probus am Fluss Ligys (wohl der Lech bei Augsburg ) geschlagen wurden. Diese Niederlage drängte die in das Neckargebiet und das alamannische Dekumatenland ab. Im 286 fallen Burgunder gemeinsam mit Alemannen Herulern und Chaibonen in Gallien ein. Als im vierten Jahrhundert die Feindseligkeiten zwischen Römern und Alamannen traten die Burgunder zunehmend als Verbündete der gegen die Alamannen auf. Nach dem Abzug römischen Truppen vom Rhein im Jahr 401 war der Weg über den Fluß Der Übergang bei Mainz im Jahre 406 setzte die Landnahme des nördlichen Alamannenlandes zum unteren Neckarbergland voraus.
Die Burgunden unter ihrem Anführer Gundohar als Gundihar oder Guntiar überliefert) wurden im mit Kaiser Honorius vor allem in dem Gebiet um Worms Mainz und Alzey angesiedelt. Gundohars Bemühungen sein Reich nach (Belgica I) auszudehen brachte die Burgunder in mit den Römern. Im Jahre 435 wurden ein burgundisches Heer vom römischen Aetius besiegt. Ein Jahr darauf wurde das von Hunnen und Herulern die im Auftrag Roms engültig besiegt. Dieses Ereignes war der historische des Nibelungenepos .
Die burgundische Niederlage durch die Römer Aetius war der Anlass ihrer nach römischen vollzogenen Umsiedlung im Jahre 443 als Föderaten in die Südschweiz ( Sapaudia - das heutige Savoyen ). Unter dem König Gundobad gelang den eine Ausweitung des Herrschaftsgebietes entlang der Rhone. den folgenden Königen Sigismund und Gundomar wurde das Burgunderreich zunehmen den Interessenkonflikt zwischen Franken und Ostgoten verwickelt. Im Jahre 532 verloren die Burgunden bei Autun endgültig gegen die Franken und mußten politische Selbstständigkeit aufgeben. Das Reich teilten die Chlotahar Childebert und Theudebert unter sich auf.
um 290 Verdrängung der Alemannen aus dem Neckar-Taunus-Raum
406 / 407 nach dem Rückzug der Römer überschreiten Burgunder zusammen mit den Wandalen (Volk) den Rhein und lassen sich als Bundesgenossen in Mainz Alzey und Worms nieder. Das Gebiet wird vertraglich zugesichert.