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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Butterröhrling


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Butterröhrling


Systematik
Unterklasse : Hautpilze (Hymenomycetidae)
Ordnung : Röhrlingsartige (Boletales)
Familie : Röhrlinge (Boletaceae)
Unterfamilie : Suilloideae
Gattung : Schmierröhrlinge ( Suillus )
Art: Butterröhrling ( S. luteus )

Der Butterröhrling ( Suillus luteus ) bzw. Butterpilz wie er auch genannt wird ist Pilz aus der Gattung der Schmierröhrlinge ( Suillus ) dessen Hutoberfläche und Ringzone insbesondere bei oft ausgeprägt schleimig erscheint. Er wächst oft Symbiose ( Mykorrhiza ) mit Kiefer bzw. Föhre und gehört zu den guten Speisepilzen .

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Der gelb- bis schokoladenbraune Hut wird bis zu zwölf Zentimeter breit. ist zunächst halbkugelig und dann polsterförmig ausgebreitet. Hut ist schleimig-schmierig kahl und trocken glänzend

Die Röhren sind blassgelb später trüboliv bis braungelb am Stiel etwas angewachensen bis schwach heraublaufend.

  
Der Stiel wird 6 - 12 cm lang 1 - 2 5 cm dick. Meist er zylindrisch oder gegen die Basis etwas verdickt. Ein weißliches Velum verbinden ihn anfangs mit dem Hutrand bleibt später als Ring übrig (Der Butterpilz einer der wenigen Röhrlinge mit Ring am Stiel).

In den USA wo der Butterröhrling durch die Kiefernanpflanzungen wurde hat er aufgrund seiner schleimigen Beschaffenheit Namen: " Slippery Jack " bekommen was soviel wie " Schlüpfriger Johann " bedeutet. In Bayern nennt man ihn Rotzer ".

Vorkommen

Der Butterröhrling ist über die ganze nördliche Halbkugel verbreitet und gilt in Europa als gemein. Er begleitet die Kiefernarten von den Meeresküsten bis in die Zonen. Er hat eine Vorliebe für kaltgemäßigtes Klima und stellt keine direkten Bodenansprüche er aber saure nährstoffarme Böden vozuziehen. Man findet oft in Trupps von September bis Oktober .

Verwechlungsmöglichkeiten

Er wird oft mit dem Körnchenröhrling ( Suillus granulatus ) verwechselt der aber keinen Ring besitzt eher alkalische Böden bevorzugt (Böden auf Kalkgrund). ist der Butterröhrling kaum zu verwechseln wenn man Standort ( Kiefern ) und den weißlichen Ring ( Velum ) beachtet.

Verwendbarkeit

Der Pilz ist essbar. Er soll bei manchen ähnliche allergische Reaktionen hervorrufen wie der Kahle ( Paxillus involutus ).

Literatur

  • Helmut und Renate Grünert: Pilze (1984) Mosaik-Verlag 287 Seiten
  • Meinhard Moser Helmut Gams: Kleine Kryptogamenflora Bd. 2 Die Röhrlinge Blätter- und (Agaricales und Gastromycetales)(1980) Fischer-Verlag

Weblinks




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