Das byzantinische Reich entstand im 4. Jahrhundert durch die Teilung des römischen Reichs in Ostrom und Westrom wobei Westrom 5. Jahrhundert unter Barbarenkönigen aufgeteilt wurde. Die Grundlage bildete:
Das Reich ist also de facto wobei die Kirche eine große Macht darstellt. byzantinische Reich war im Frühmittelalter die dominierende Hochkultur die sowohl den Islam als auch die europäische Renaissance befruchtete.
Die Frühchristliche Architektur bildet einen Ursprung der byzantinischen Architektur. Nach der des Christentums 313 (durch das Toleranzedikt von Mailand ) und dem Wechsel zur neuen Hauptstadt Konstantinopel stieg die Nachfrage nach repräsentativen Gebäuden an wobei die heidnische Bautypen übernommen wurden Basilika Zentralbau).
Dass die Basilika bevorzugt wurde hat Gründe:
sie ist für Versammlungen aller Art sehr geeignet
sie ist leicht zu bauen
man kann ohne technischen Aufwand in der fast beliebig variieren
die Form der Basilika ist trotz allem
Die typische Basilika hat diese Merkmale:
sie ist eine große rechteckige Halle
das Doppeldach ist mit Gebälk gedeckt
sie ist von einer Doppelreihe Säulen gestützt
darüber befinden sich hauptsächlich Bögen
es existiert ein Mittelschiff mit 2 oder Seitenschiffen
diese sind getrennt durch Säulenreihen
Apsis ist im Osten mit Bischofsthron Sitzbank die Geistlichen Altar und Lesepult
hauptsächlich bei kleineren Gebäuden wie Gräbern oder Gedenkstätten
wurde der Einfachheit halber mit der aus Rom bekannten Kuppel gedeckt
er kann ein Quadrat eine Ellipse ein Oktogon oder ein griechisches Kreuz
Aus dem Zentralbau entwickelt sich der mit griechischem Kreuzgrundriss durch das Erweitern mit
Alles was mit der byzantinischen Baukunst tun hat spielt sich innerhalb dieser beiden ab. Als christliche Bauherren diese beiden Stile verbinden wollten entstand im 5. Jh. Die mit Kuppel und schließlich die Kreuzkuppelkirche.
Die mittelbyzantinische Kunst beginnt mit dem Ende Bilderstreites ( 726 - 843 ) und findet ihr Ende in der Konstantinopels durch die Kreuzfahrer und der Gründung Lateinischen Reiches um 1204 .
Die spätbyzantinische Kunstepoche begann als Michael VIII. Palaiologos im Jahre 1261 Konstantinopel zurückeroberte. Als Konstantinopel erneut erobert fand die byzantinische Kunst ein Ende ( 1453 ).
Dabei bleibt der basilikale Grundriss der obwohl eine große Anzahl der Zentralbauformen zur stehen: achteckige kreuzförmige drei- und vierblattförmige.
Die Klöster hatten eine enorme Einnahmequelle: Bilderverehrung. Das Bilderverbot Leos III. hatte auch Gründe: Die Schwächung der Klöster. Jedoch half Verbot wenig. Selbst als die Mönche wegen Bilderverehrung verfolgt wurden wurde das Mönchtum stärker.
Nach dem Bilderstreit redet man von mittelbyzantinischen Kunst. Sie ist die künstlerisch bedeutendste Der Baustil hat sich ein wenig verändert: hat sich der Vierstützenbau herausgebildet. Hier wird Tonnenkreuz welches die Kuppel trägt durch vier bzw. Pfeiler gestützt. Die meisten Kirchen sind sehr groß.
Während die bedeutendsten Denkmäler der frühbyzantinischen öffentliche Bauten gewesen waren sind die wichtigen dieser Zeit von privatem Charakter d.h. sie den Würdenträgern und Hofbeamten vorbehalten die Zutritt Palast hatten. Die soziale Basis der "kaiserlichen" war verkleinert worden. Als der Großteil der Bauten privat wurde machten sie den Klosterkirchen
bilden mit ihren Eckräumen ein Quadrat in ein griechisches Kreuz eingeschrieben ist
Sie sind meist von bescheidenem Ausmaß. Das zum Einen daran das die technischen Schwierigkeiten der Größe wachsen zum Anderen wurden die meist für zahlenmäßig kleine Gemeinden gebaut. .
die Kuppel ruht auf vier Bögen die Richtung des Kreuzes durch vier gleichlange Tonnengewölbe sind
Die annähernd quadratischen Zwischenräume zwischen den Armen die Ecken.
Die Dächer dieser Räume sind niedriger gehalten man das Kreuz von außen sehen kann
Über die Eckräume zwischen den Kreuzarmen oder die Kreuzarme selber können vier zusätzliche kleinere treten sodass insgesamt 5 Kuppeln die Kirche
Der Viersäulentypus kann als Unterart der Kreuzkuppelkirche werden: Bei der Viersäulenkirche wird die Kuppel Säulen und nicht von Pfeilern getragen deshalb die Kirche meist kleiner und höher und keine Emporen. Dadurch wird die Trennung zwischen Eckräumen und dem Hauptraum aufgehoben.
Eine weitere Unterart ist die Umgangskirche. Die und Eckräume bilden hier einen Umgang der Hauptraum oft durch Tripelarkaden getrennt ist.
In der mittelbyzantinischen Epoche wurde ein geprägt der auf seine Weise vollkommen war. liegt die Hauptleistung dieser Epoche.
Die Ausmaße werden bescheidener und der erhält neuartige farbige Akzente durch verschiedene Lagen Ziegel und Haustein.
Die Kreuzkuppelkirche bleibt weiterhin beliebt. Eine Neuerungen besteht darin das die Kirchen an Seiten mit einem Umgang umzogen werden. Es sogar Kirchen umgebaut. Außerdem werden die Ausschmückungen Die Bauten werden weniger regelmäßig. Die Freude großen Kuppeln wächst.
Die byzantinische Architektur ist im Wesentlichen hängende Architektur . Ihre Gewölbe scheinen von oben gestützt sein ohne Eigengewicht zu besitzen. Die Säulen nicht als tragende Elemente gesehen sondern als Wurzeln oder herabsinkende Arme. Die architektonische Auffassung Gebäudes als etwas nach unten Strebendes steht im Einklang mit der hierarchischen Denkweise. Es keine Fassade aller Reichtum konzentriert sich auf geistigen Kern des Gebäudes. Die meisten Kirchen von außen würfelförmig und haben eine Zentralkuppel mehre Kuppeln bei denen die mittlere die überragt. Die Kirchen sind schlicht. Erst in palaiologischen Zeit (der spätbyzantinischen Epoche) wird der etwas Abwechslung gebracht