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CP/M


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CP/M steht für Control Program/Monitor d.h. "Steuerungsprogramm/Überwacher" (der Name wurde später später umgedeutet als "Control Program for Microcomputers" d.h.Steuerungs-Programm für Kleinrechner ) und bezeichnet ein von Digital Research Inc. unter Gary Kildall ab etwa 1974 entwickeltes Betriebssystem.

Ursprünglich für den Intel 8080 programmiert wurde es neben Unix zum ersten plattformunabhängigen Betriebssystem überhaupt. Dadurch CP/M auf dem Prinzip des BIOS (Basic Input/Output System) aufbaute war es leicht zu portieren und somit nicht an Computertyp gebunden.

Allerdings waren die Anwendungsprogramme aus Geschwindigkeits- Platzgründen oft in Assembler geschrieben und wurden selten als Quellcode veröffentlicht sodass Portabilität in der Praxis innerhalb einer Prozessorfamilie gegeben war. Praktische Bedeutung neben der 8080er-Version von CP/M v.a. die für den Intel 8086 (genannt CP/M-86).

Die Portierung auf den Motorola 68000 genannt CP/M-68k selbst kein großer kommerzieller wurde zur Grundlage für TOS das Betriebssystem des Atari ST .

Den Kern von CP/M bildet das BIOS (Basic Input/Output System) mit hardwarenahen Aufgaben allem zur Ein- und Ausgabe. Lediglich dieser des Betriebssystems muss an den jeweiligen Computertyp werden was normalerweise durch den Hersteller geschah.

Die restlichen Teile können ohne große übernommen werden da sie ja lediglich auf Funktionen des CP/M-Kerns aufbauen.

Über dem BIOS lag das BDOS (Basic Disk Operating System) das "höhere" zur Verfügung stellte vor allem zur Dateiverwaltung.

Das BDOS wiederum wurde vom "Console Processor" CCP verwendet.

Diese Struktur wurde von MS-DOS übernommen: Hier hießen die oben beschriebenen nun IO.SYS MSDOS.SYS und COMMAND.COM. Überhaupt lehnte die erste Version von MS-DOS sehr stark CP/M an die hauptsächliche Änderung war ein Dateisystem . Allerdings wurde die Portierbarkeit von MS-DOS Gegensatz zu CP/M bald aufgegeben und es fest an die IBM PC -Platform gebunden.

CP/M wurde auch von vielen Bastlern ihren selbstgebauten Computern verwendet. Dominierten in der noch S100-Systeme wie etwa der IMSAI so bekannte kommerzielle CP/M-Computer der späteren Jahre der und die KayPro-Modelle; auf dem Apple II wurde CP/M häufig mittels einer zusätzlichen genutzt.

Auch auf vielen Heimcomputer konnte CP/M genutzt werden beispielsweise auf Schneider CPC und dem Commodore 128 ; in der Praxis wurde es auf aber eher selten genutzt.

Typische Rechner aus den frühen 1980er Jahren auf denen CP/M eingesetzt wurde eine CPU Zilog Z80 (aufwärtskompatibel zum Intel 8080) mit 2 4 MHz 64 oder 128 Kilobyte Hauptspeicher einen einfarbigen Bildschirm der 80x24 Zeichen Text (aber keine Grafik ) darstellen konnte ein oder zwei Floppylaufwerke mit 8- Zoll oder 5.25-Zoll- Disketten evtl. auch eine Festplatte mit ca. MB.

Ein großer Schwachpunkt von CP/M war es kein einheitliches Diskettenformat für 5.25"-Disketten gab. Das einzige "offizielle" war ein 8"-Format sodass nach dem praktischen der 8"-Laufwerke der Austausch von Disketten zwischen verschiedener Marken praktisch unmöglich wurde. Auch die und Drucker-Steuerung war in CP/M-Systemen nicht einheitlich war ursprünglich für Bildschirmlose Fernschreiberbasierte Systeme entwickelt worden) sodass man vor ersten Nutzung eines kommerziellen Programms diesen oft verwendeten Bildschirm und Drucker mitteilen musste.)

Mit dem raschen Abfall der Speicher-Preise etwa 1981 wurde auch die Beschränkung auf Kilobyte direkt nutzbaren Speicher ein Problem - war hier allerdings nicht CP/M selbst sondern 8- Bit - Prozessoren auf denen es hauptsächlich eingesetzt wurde. die schlechte Eignung für Festplatten vor allem die nicht vorhandenen Unterverzeichnisse CP/M ab etwa 1982 zunehmend aus.

CP/M-86 wäre 1981 beinahe zum Standardbetriebssystem ersten PC von IBM geworden siehe auch: MS-DOS .

1983 erschien mit CP/M-Plus 3.0 die letzte des klassischen 8080er-CP/Ms welche nun mit einigen auch mehr als 64 KB Speicher unterstützte. Version ist zwar dank des Commodore 128 die meistverkaufte konnte allerdings was die Nutzung betrifft nicht mehr an die Popularität einfacheren CP/M 2.2 anknüpfen.

1988 wurde eine weiterentwickelte an MS-DOS angeglichene von CP/M-86 als DR-DOS herausgebracht.

Bestand CP/M noch aus drei monolitischen so existierte in TurboDOS ein hochmodulares kompatibles das Multitasking- und Multiprocessingfähigkeiten besaß.

Bekannte Programme für CP/M

  • WordStar von MicroPro eine Textverarbeitung
  • Multiplan von Microsoft eine Tabellenkalkulation
  • dBase II von Ashton-Tate eine Datenbanksoftware
  • Turbo-Pascal von Borland eine Programmiersprache

Externe Links

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Bücher zum Thema CP/M

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