Cadmium ist ein weiches hämmerbares duktiles Metall. In chemischen Verbindungen liegt es meist vor. Chemisch gleicht es dem Zink es neigt aber eher zur Bildung Komplex-Verbindungen mit der Koordiationszahl 4. Cadmium ist Luft beständig in der Wärme bildet es Oxidhaut. In der Hitze verbrennt es mit bis gelber Flamme zu Cadmiumoxid CdO (giftig!).
1817 entdeckte Friedrich Strohmeyer Cadmium (lateinisch griechisch kadmeia für Galmei) in verunreinigtem Zinkcarbonat. 100 Jahre wurde das Metall nur in gewonnen. Strohmeyer bemerkte das sich verunreinigtes Zinkcarbonat Erhitzen verfärbte. Ein Verhalten das reines Zinkcarbonat zeigte. Wegen seiner Giftigkeit verzeichnete der British Pharmaceutical von 1907 Cadmiumjodid als Mittel zur Behandlung offenen Wunden? (enlarged joints) skrofulösen Drüsen? (scrofulous und Frostbeulen? (chilblains).
Die International Conference on Weights and definierte 1927 die Länge von einem Meter die 1.553.164 13-fache Wellenlänge einer roten Spektrallinie Cadmiums. Heute liegt der Definition eine Spektralline Kryptons zugrunde.
Cadmiumhaltige Erze sind selten. Greenockit (CdS) fast immer mit Sphalerit (ZnS) verschwistert. Cadmium daher als Nebenprodukt bei der Zinkverhüttung in Umfang auch bei der Blei- und Kupferverhüttung Kleinere Mengen fallen auch beim Recycling von und Stahl an.
Cadmium und seine Verbindugen sind hochgiftig und krebserregend. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden Lunge Leber und Niere. In Arbeitsbereichen in denen mit erhitzten Cadmiumverbindungen und Cadmierbäder) gearbeitet wird ist für eine Durchlüftung oder Absaugung zu sorgen.
Cadmium ist einer der wenigen Elemente eine biologische Funktion im menschlichen Körper. Cadmiumstaub aber wie ein Schwangerschaftshormon wirken.