Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Candomblé ist eine afro-brasilianische Religion die hauptsächlich in Brasilien aber auch in angrenzenden Ländern praktiziert Dieser Glaube kam aus Afrika nach Brasilien; wurde von afrikanischen Priestern die von der des 15. Jahrhunderts bis zur Mitte des Jahrhunderts als Sklaven von verschiedenen Regionen Afrikas nach Brasilien wurden mitgebracht.
Ursprünglich war Candomblé auf die Sklaven und durch die katholische Kirche verboten. Durch einige Regierungen wurde Candomblé verfolgt. Trotzdem überlebte er über vier Jahrhunderte breitete sich seit dem Ende der Sklaverei aus.
Er ist jetzt eine etablierte und anerkannte Religion mit Anhängern in allen Gesellschaftsklassen zehntausenden Tempeln. In neueren Umfragen haben 2 Brasilianer (1 5% der Gesamtbevölkerung) erklärt daß Region Candomblé ist.
In der brasilianischen Kultur schließen sich nicht gegenseitig aus; viele Leute anderen Glaubens gemäß einiger afro-brasilianischer Kulturorganisationen bis zu 70 - nehmen regelmäßig oder gelegentlich an Candomblé-Ritualen Gottheiten Rituale und Candomblé-Feiertage sind ein wesentlicher der brasilianischen Folklore.
Candomblé ist von Umbanda und von Macumba zu unterscheiden. Das sind zwei andere Religionen mit ähnlichem Ursprung. Ebenso ist Candomblé anderes als die ähnlichen Religionen des amerikanischen die ebenfalls afrikanischen Ursprungs sind wie haitianischer Voodoo oder kubanische Santería und Obeah. Diese entwickelten sich von Candomblé und sind in Brasilien nahezu
Brasilianische Sklaven stammen von einer Anzahl ethnischen Gruppen ab darunter Yoruba Ewe- Fon und Bantu . Da sich die Religionen der einzelnen abhängig von der geographischen Region unterschiedlich weiterentwickelten man heute zwischen Sekten oder Nationen ( Naçoes ) die sich bezüglich der verehrten Gottheiten Musik und Feste sowie der religiösen bei Ritualen verwendeten Sprache unterscheiden.
Die folgende Liste ist eine grobe der Wichtigen Nationen und Unter-Nationen ihre Regionen und ihre heiligen Sprachen:
Ketu or Queto (Bundesstaat Bahia und fast alle anderen Regionen) - Yoruba ( Iorubá or Nagô auf Portugiesisch)
Bantu Angola oder Batuque (Rio Grande do Sul) - Mischung Oió-ijexá -Sprachen
Caboclo (verehrt neben den Orixás noch indianische Gottheiten)
Jeje. Jeje ist ein Ausdruck aus Yoruba-Sprache und bedeutet Fremder. Die Jeje-Nation ist in Brasilien entstanden. Sie wurde aus Fon gebildet die hauptsächlich aus Dahomey nach Brasilien gekommen waren. Jeje wird den Bundesstaaten Bahia Rio de Janeiro und Sao Paulo Sie benutzen die Ewe-Fon-Sprache ( Jejé ).
Candomblé ist eine Form von Spiritismus und betet eine Anzahl von Göttern Geistern an die von afrikanischen Gottheiten abgeleitet
die Orixás der Yoruba-Mythologie die alle einem Gottvater Olorun geschaffen wurden
die Voduns der Fon- oder Ewe-Mythologie alle vom Gottvater Mawu geschaffen wurden
die Inkices der Bantu-Mythologie die vom Gott Zambi oder Zambiapongo geschaffen wurden.
Candomblé behielt nur einige Dutzend aus Hunderten Gottheiten die in Afrika angebetet wurden. Gottheiten der unterschiedlichen Nationen decken sich oberflächlich in hohem Grade viele Ketu-Orixás können mit Jejé-Voduns oder Bantu-Inkices werden. In Wirklichkeit können die Kulte Rituale Rythmen der Gottheiten jedoch sehr unterschiedlich sein.
Die Orixás haben ihre Persönlichkeiten Fähigkeiten rituelle Präferenzen und werden mit spezifischen natürlichen in Verbindung gebracht (eine Vorstellung die mit Kami des japanischen Shintoismus nicht unähnlich ist). Jede Person bekommt ihrer Geburt einen Orixá- Paten welcher von einem Babalorixá (einem Priester) bestimmt wird. Einige Orixás bei Candomblé-Ritualen von eingeweihten Personen verkörpert; bei ist dies nicht üblich sondern sie werden durch einen Baum verehrt. Einige andere Orixás Funfun (weiß) genannt werden und der Vorstellung bei der Erschaffung der Welt beteiligt waren ebenfalls nicht verkörpert.
Über die Jahrhunderte hat der Candomblé Elemente des Christentums aufgenommen. So kann man in Candomblé-Tempeln Kruzifixe finden und Orixás werden häufig mit katholischen Heiligen gleichgestellt.
Diese historische Entwicklung war im Teil Folge der Verfolgung durch Kirche Behörden und Um ihre Orixás Inkices und Voduns verehren können verwendeten die schwarzen Sklaven häufig einen mit Bildern von katholischen Heiligen worunter sich Candomblé-Objekte versteckten. Diese Praxis hatte schon bei Christianisierung Afrikas begonnen und wurde teilweise von Missionaren selbst eingeführt um die Konvertierung zum zu vereinfachen. Andererseits hat der Candomblé auch Elemente aufgenommen weshalb man nicht sagen kann die Verfolgung der einzige Grund für die mit anderen Religionen gewesen ist.
In den letzten Jahren ist es "fundamentalitische" Bewegung innerhalb des Candomblé entstanden welche christlichen Elemente ablehnt und versucht einen "reinen" der nur auf afrikanischen Elementen beruht zu
Die Vorbereitung die zuweilen schon eine vor jeder Zeremonie beginnt. Dabei wird der der Zeremonie durch die Eingeweihten gesäubert und Es werden Fahnen in der Farbe des zu dessen Ehre die Zeremonie durchgeführt wird und am Platz der Zeremonie angebracht. Es Tiere geopfert wobei ein Teil des Fleisches die Orixás bestimmt ist der andere Teil für das Festessen am Abend zubereitet.
Der öffentliche Teil und das Fest darin daß die heiligen Kinder (die Eingeweihten) sich in Trance tanzen dabei ihren Orixá verkörpern. Der Babalorixá ( Gottvater ) führt symbolische Gesänge und Tänze auf die Eigenheiten des Orixá in Erinnerung rufen. Ritual endet mit einem Bankett.
Die Candomblé-Musik ein wesentlicher Teil des leitet sich von der afrikanischen Musik ab hat einen starken Einfluß auf andere populäre brasilianische Musikstile.
Die Candomblé-Tempel werden Casas ( Häuser ) roças oder Terreiros genannt.
Es existieren zwei Typen von Casas .
Große Casas die einer strengen Hierarchie untergeordnet sind wo entweder nur Frauen die Führung innehaben Ialorixá - Gottmutter) oder wo beide Geschlechter können. Matriarchale Casas sind z.B.:
Ilé Axé Iyá Nassô Oká - Branca do Engenho Velho - in Salvador da Bahia welche als erste Casa gilt die eröffnet wurde
Casa das Minas - Gegründet um 1796 Sao Luiz Maranhão
Gemischtgeschlechtliche Casas sind z.B.:
Ilé Axé Oxumare - Casa de Oxumare
Asé Yangba Oloroke ti Efon - Terreiro Oloroke
Kleine Casas die unabhängig sind und vom Babalorixá ( Gottvater ) oder der Ialorixá ( Gottmutter ) sowie dem Orixá verwaltet und werden diesen auch gehören. Es gibt keine zentrale und im Falle des Todes wird der von interessierten Verwandten weitergeführt oder geschlossen.
Um in der Hierarchie einer großen Casa aufzusteigen wird das Erlernen von langwierigen vorausgesetzt. Nach dem Tode einer Ialorixá wird ihr Nachfolger normalerweise unter ihren gewählt wobei das Búzios-Spiel zur Wahl eingesetzt Die Nachfolge kann jedoch sehr umstritten sein es ist möglich daß keine Nachfolgerin gefunden Dies führt häufig zur Spaltung oder Schließung Casas weswegen nur wenige Casas in Brasilien älter als 100 Jahre sind.