Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst . Ursprünglich praktizierten es die Sklaven um unauffällig für den Ernstfall zu Von den Sklavenhaltern war Kampftraining verboten so die Ausübung von den Sklaven als volkstümliche getarnt wurden. Capoeira enthält daher nicht nur Elemente sondern auch sehr viel Akrobatik und Spielerei.
Belegt ist die Existenz der Capoeira bis ins 18. Jahrhundert. Die Literatur geht aus dass sie in Brasilien aus afrikanischen und Kulten entstand. Auch in anderen Regionen afrikanische Sklaven verschleppt wurden entstanden dem Capoeira Kampfkünste wie dem Maní auf Kuba . Die frühe Capoeira ist allerdings nicht der heutigen vergleichbar sondern vielmehr als eine Straßenkampftechnik zu begreifen. Capoeiristas taten sich in zusammen auch Maltas genannt und beherrschten so ganze Straßenviertel. kämpften sie gegen rivalisierende Maltas und die Obrigkeitskräfte. Diese Form der war besonders in den Hafenstädten Rio de Recife und Salvador verbreitet die auch gemeinhin die Brutstätten der Capoeira angesehen werden. Die ist also eine urbane Erscheinung. In der war die Capoeira zwar nicht explizit verboten Capoeiristas wurden dennoch verfolgt und wegen Störung öffentlichen Ordnung beispielsweise verhaftet. In der Republik (ab gab es schließlich einen Capoeira-Paragrafen der die der Capoeira mit Verbannung von sechs Monaten zwei Jahren bestrafte. Dies kam nicht zuletzt weil die Capoeiristas als Monarchisten angesehen wurden aus Dankbarkeit für die Befreiung der Sklaven der Krone verpflichtet fühlten. Das Capoeira-Verbot wurde durch den nationalistischen Diktator Getúlio Vargas aufgehoben der mit der Capoeira einen Sport etablieren wollte. Auf diese Idee kam nachdem er eine Vorführung von Mestre Bimba Dieser wollte aus Elementen der Straßenkampftechnik Capoeira moderne Kampfkunst formen. Diese nannte er Luta Regional Baiana . Auch heute noch wird die Capoeira zwei Formen aufgeteilt: Regional und Angola . Dazu später mehr. Außerdem entsann er Methode Capoeira zu vermitteln. Vorher wurden die durch Nachahmen erlernt. Nachdem das Verbot aufgehoben eröffnete Mestre Bimba in der bahianischen Hauptstadt die erste Capoeira-Schule.
Traditionell läuft das Spiel in der genannten Roda (portugiesisch für Kreis sprich: hoda) ab: Alle Teilnehmer stehen einem Kreis wobei sich an einer Stelle Kreises die Musiker versammeln. Zentral sind dabei Berimbau -Spieler da das Berimbau den Rhythmus der Musik bestimmt. Von wird das Spiel begonnen. Dabei hockt man den Instrumenten schaut sich kurz an gibt die Hand und geht in die Mitte Roda in der Regel mit einem Rad. Umstehenden klatschen den Rhythmus und singen den Innerhalb des Kreises spielen zwei Capoeiristas (oder Capoeiras auf portugiesisch) miteinander. Zwischen beiden wird Wettkampf ausgefochten sondern sie führen eine Art Dialog aus die Worte sind dabei die Offensiv- und Defensiv-Bewegungen. Auf jede Offensiv-Bewegung folgt Defensiv-Bewegung des anderen. Diese Sequenzen von wechselseitigen werden so zu Sätzen. Im Vordergund steht die Kooperation und nicht die Konfrontation. Am Ende kein Gewinner oder Verlierer fest sondern die entscheiden selbst wann sie den Dialog beenden. der Umstehenden kann auch vorher in das kaufen dabei muss man sehr wachsam vorgehen. Capoeira ist äußerst vielseitig da sie Akrobatik Kampfsport Rhythmik Reaktionsfähigkeit Improvisation und Kreativität vereinigt. Der Spieler befindet sich in Bewegung: Zum einen da der Grundschritt bereits Wiegeschritt ist (die Ginga ) zum anderen weil es sehr viele Bewegungen in der Hocke bzw. Akrobatik kopfüber Kopfstand etc.) gibt. Dadurch stellen sie dem kein leicht zu treffendes Ziel dar.
Ein sehr wichtiger Aspekt ist der Rhythmus auch Toque genannt der mit den traditionellen Instrumenten Berimbau Atabaque und Pandeiro erzeugt wird. Der bestimmt die Art des Capoeira-Spiels: Es werden drei Rhythmen in der Roda verwendet:
1. Angola : dieser Toque zeichnet sich durch ein langsameres Tempo größere Musikalität aus. Das Spiel wirkt sehr und spielt sich eher auf dem Boden Akrobatik und hohe Tritte sind dabei verpönt.
2. Benguela : Etwas schneller als Angola. Das Spiel flüssiger und erlaubt auch Akrobatik allerdings keine Direkte Tritte die auf den Gegner abzielen hier nicht passend.
3. Sao Bento Grande : Schneller kraftvoller Toque . Das Spiel ist schnell und athletisch. Arten von Tritten und Akrobatik sind erlaubt.
Daneben gibt es noch eine Vielzahl Toques die aber nur zu bestimmten Anlässen werden. Fundamental für die Capoeira sind neben Instrumenten die Lieder. Jeder der drei genannten verlangt nach einem Typ von Gesang : Ein Angolaspiel wird mit langen getragenen mit langen Strophen die oftmals eine ganze Geschichte erzählen Diese werden Ladainhas genannt. Bei der Benguela werden auch mit langen Strophen gesungen die aber kürzer Ladainhas sind. Beim Sao Bento Grande sind es kurze Stücke wo sich Vorsänger mit den Roda-Umstehenden im schnellen Tempo Die Lieder werden in Portugiesisch gesungen.
Inzwischen ist Capoeira weltweit verbreitet. Es verschiedene Schulen die sich stark in Trainingsmethoden und Stil unterscheiden. Dabei unterscheidet man zwischen Angola - oder Regional -Schulen. In Regional wird aber auch durchaus vermittelt umgekehrt ist das nicht der Fall. setzt sich auch eine Art dritter Weg der versucht Elemente aus der Angola und Regional miteinander zu verbinden. Dieser Stil wird Contemporanea bezeichnet. Eine weitere Entwicklung ist das von Wettkämpfen wie in anderen Kampfkünsten. Im zu denen zählt dabei aber nicht das von Treffern oder knockouts sondern das Umsetzen oben angesprochenen Dialogs. Dies macht jedoch eine Beurtellung schwierig.