Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Carbonsäuren sind organische Säuren . Sie tragen die funktionelle Gruppe R-COOH Carboxylgruppe ).
Die kurzkettigen Carbonsäuren sind farblose stark Flüssigkeiten. Sie haben polaren Charakter was zu hohen Siedetemperaturen aufgrund der Wasserstoffbrückenbindungen führt. Mit zunehmender Kettenlänge nimmt der Charakter zu. Das gilt auch für die Salze der Carbonsäuren. Die häufigsten Fettsäuren haben 16 bis 18 Kohlenstoffatome. Ihre Ester sind die Fette . Die Natrium - und Kalium -Salze der Fettsäuren werden als Kernseife und verwendet.
Der saure Charakter der Carbonsäuren entsteht die Mesomerie -Stabilisierung des Carboxylat-Anions welches durch Resonanzstrukuren beschrieben werden kann. Die Stabilität des begünstigt die deprotonierte Form der Carbonsäure. Die Acidität kann noch gesteigert werden indem am ein Substituent mit einem elektronenziehenden induktiven Effekt eingefügt wird da dieses dem C-Atom der eine positivere Partialladung zuführt welche die negative Ladung stärker kann. Beispiel dafür wäre Trichloracetat im Gegensatz "einfachen" Acetat.
Bei der Veresterung reagieren die COOH-Gruppe einer organischen Säure die OH-Gruppe eines Alkohols. Unter Abspaltung von Wasser entsteht dabei ein Ester . Allgemein sei R1 der Rest der und R2 der Rest des Alkohols. Dann folgende Gleichgewichtsreaktion statt:
R1-COOH + R2-OH <---> R1-COO-R2 +
oder in der Strukturdarstellung
R1 - C - O - + H - O - R2 <---> - C - O - R2 + || || O O