Carl Auer wurde am 1. September in Wien geboren. Er studierte in Wien und Heidelberg Chemie . Dort im Laboratorium von Robert Wilhelm Bunsen begann er mit Untersuchungen an den Seltenen Erden . Nach seiner Promotion im Mai 1882 kehrte er nach zurück wo er diese Arbeiten fortsetzte. Durch wiederholte fraktionierte Kristallisation konnte er 1885 das Didym das bis dahin als gegolten hatte in die Elemente Neodym und Praseodym zerlegen.
Bei seinen Arbeiten beobachtete er das der Verbindungen der Seltenen Erden in der Flamme des Bunsenbrenners . Wenn er Baumwollfäden mit ihren Salzlösungen und die getrockneten Fäden verbrannte blieb ein aus den Oxiden zurück das ein starkes zeigt. So erfand Auer 1885 den Glühstrumpf als Auerstrumpf bekannt der die damals schon Gasbeleuchtung wesentlich verbesserte da man mit geringerem wesentlich bessere Lichtausbeuten erhalten konnte. Nachdem Auer Zusammensetzung optimiert hatte (ursprünglich Magnesium- bzw. Zirkon- und Yttriumoxid dann Thorium- und Ceroxid) war Gasglühlicht ("Auerlicht") allen damals bekannten Lichtquellen überlegen: war nicht nur deutlich heller als Kerze oder Kienspan sondern war auch günstiger andere Gaslampen oder die elektrische Kohlenfadenlampe. So es auch wirtschaftlich ein Erfolg. Dennoch beschäftigte Auer auch mit dem elektrischen Licht : 1898 patentierte er die erste brauchbare Metallfadenlampe. entwickelte dazu ein Verfahren zur Herstellung von aus Osmium (Patent 1890 ) das damals als Metall mit dem Schmelzpunkt galt ( Wolfram schmilzt bei noch höheren Temperaturen).
1903 erfand er den "Zündstein" eine Legierung Cer und Eisen von der durch Reiben Stücke abgeschlagen konnten die sich an der Luft selbst 1907 brachte er entsprechende Feuerzeuge auf den und auch die heutigen Feuerzeuge mit Zündstein auf Auers Cereisen.