Geboren wurde er als Sohn eines Sein berühmter Onkel Robert Bosch wird gerne mit ihm verwechselt. Nach Studienbeginn 1894 im Hütten-Fach (Giessereiwesen) in Berlin wechselte bald zur Chemie nach Leipzig wo er auch 1898 in der anorganischen Chemie promovierte.
Seine privaten Interessen gingen von der Mineralogie über die Botanik und das Sammeln Präparieren von Schmetterlingen und Käfern bis hin Astronomie. Er nahm immer wieder die Rolle Förderers und Stifters wahr.
Bosch hegte keine Sympathien für die Nationalsozialisten er kritisierte teils offen deren geschäftsschädigende sowie die im wirtschaftlichen Sinne kontra-produktive Juden-Verfolgung die inhumane unsoziale Ausgrenzung ganzer Volksgruppen aus Erwerbsleben. Trotzdem unterstützte seine Firma die IG Farben aus reinen Profitinteressen Adolf Hitler 1932 im Wahlkampf durch die höchste Einzelspende deutschen Wirtschaft mit 400.000 RM um somit den 1933 geschlossenen Vertrag über die Lieferung von to Hydrierbenzin den Weg zu bereiten. Letztendlich die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten und der Beginn der Boschs Lieblingsprojekte die Herstellung von synthetischen Kautschuk (Buna) und synthetischen Benzin durch Kohlehydrierung aufgrund fehlender Rentabilität vor der Einstellung. Dies bewahrte die IG Farben vor der Realisierung von 300 Mio. Verlusten.
1935 schied Bosch aus dem Vorstand der IG Farben aus und übernahm als Nachfolger des Carl Duisberg den Vorsitz des Aufsichtsrats. 1937 wurde er Nachfolger als Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft ehe er 1940 in Heidelberg verstarb.