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Carl Friedrich von Weizsäcker


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Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (* 28. Juni 1912 in Kiel ) ist ein deutscher Physiker und Philosoph .

Er ist Sohn von Ernst von Weizsäcker Bruder von Richard von Weizsäcker Vater von Ernst Ulrich von Weizsäcker .

1929 1933 studierte er Physik Astronomie und Mathematik in Berlin Göttingen und Leipzig u.a. bei Werner Heisenberg und Niels Bohr . Er beschäftigte sich mit der Bindungsenergie Atomkernen (Bethe-Weizsäcker-Formel Tröpfchenmodell 1935 ) und den Kernprozessen die im Inneren Sternen Energie liefern ( Bethe-Weizsäcker-Zyklus 1937 / 1938 ).

1957 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen. 1963 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Carl Friedrich von Weizsäcker setzte sich Ende des Zweiten Weltkriegs intensiv mit der Frage der Verantwortung und Ethik in den Naturwissenschaften auseinander. 1957 war er maßgeblich beteiligt an der genannten Göttinger Erklärung in der sich 18 Physiker entschieden gegen den Einsatz von Kernwaffen aussprachen.

1979 lehnte Weizsäcker die von Willy Brandt vorgeschlagene Kandidatur zum Bundespräsidenten ab. Sein Bruder Richard war von 1984 1994 Bundespräsident.

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