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Carl Zeiss (Firma)


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Carl Zeiss ist eines der weltweit bekanntesten Unternehmen der feinmechanisch- optischen Industrie . Sitz der Konzernleitung ist heute Oberkochen. Standorte befinden sich in Jena und Göttingen .

Neben Mikroskopen werden auch andere Geräte für Wissenschaft und Industrie produziert.

Große Bekanntheit erlangte die Firma Carl durch ihre astronomischen Instrumente. Hierzu gehören Linsenfernrohre Spiegelteleskope und Ausrüstungen für Observatorien aber auch Planetarien . Diese wurden jedoch in den letzten durch ein Universarium bezeichnetes Gerät verdrängt. Die Bauform wegen seiner Form oft Knochen genannt ist einer weit schlichteren Konstruktion

Der Produktkatalog umfasst aber auch andere zum Beispiel chemische Analysetechnik auf optischer Basis Anlagen zum Umweltschutz (Ermittlung atmosphärischer Verschmutzungen mittels reflektierten Laserlichtes ) und vieles mehr.

Firmengeschichte

Gründerjahre

Der aus Weimar stammende Mechaniker-Meister Carl Zeiss eröffnete 1846 eine feinmechanisch-optische Werkstatt in der Neugasse in Jena . Hierfür erhielt er eine "Großherzogliche Konzession zur Fertigung und zum Verkauf mechanischer optischer Instrumente". 1847 stellte er August Löber als seinen Lehrling ein der später Werksmeister bei Zeiss Ende des Jahres wurden bereits die ersten Mikroskope in der Werkstatt gefertigt. 1852 beschäftigte Zeiss 10 Mitarbeiter.

Der 1860 zum Universitätsmechanikus ernannte Carl Zeiss war mit der seiner Mikroskope nicht zufrieden. Jedes Mikroskop war Unikat . Man hatte zwar große Übung darin durch Probieren ( Pröbeln ) zu einem vollständigen Mikroskop zusammen zu Es gab aber keine Möglichkeit die Eigenschaften Mikroskops voraus zu berechnen und gezielt zu

Zwar versuchte der Mathematiker Friedrich Wilhelm Barfuß zwischen 1850 und 1854 Mikroskop-Optiken zu berechnen um so die für einen wissenschaftlichen Mikroskopbau zu schaffen - leider ohne Erfolg.

Zeiss arbeitete deshalb ab 1866 mit Ernst Abbe einem Physikprofessor der Jenaer Universität zusammen. gelang es nach jahrelanger Arbeit und Rückschlägen Theorie der Mikroskop-Optik aufzustellen. Hervorzuheben ist dabei den genialen Leistungen Ernst Abbes die Geduld das Durchhaltevermögen des Unternehmers Carl Zeiss. Als einzige Firma war Carl Zeiss nun in der Lage Mikroskope nach und mit definierten Eigenschaften zu produzieren. Damit eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Bereits 1875 beschäftigte Carl Zeiss 60 Mitarbeiter. Im seines Todes 1888 waren es bereits 327.

Ein wichtiges Problem die gleichbleibende Qualität Glases konnte aber von Zeiss und Abbe gelöst werden. Sie holten deshalb den Chemiker Schott nach Jena. Nach erfolgreichen Glasschmelzversuchen für Firma Carl Zeiss baute dieser ein Werk optische Gläser in Jena auf.

1875 entschloss sich Carl Zeiss seinem Freund Abbe die Teilhaberschaft an der Firma anzubieten. Kommanditist setzte Ernst Abbe nun einen großen seiner Arbeitskraft für die Firma ein. Roderich der älteste Sohn von Carl Zeiss trat Jahr später ebenfalls in die Firma ein. Zeiss starb 1888 und hinterließ ein bedeutendes Unternehmen mit Perspektiven.

Weblinks

Homepage der Firma Carl Zeiss



Bücher zum Thema Carl Zeiss (Firma)

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