Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Cassegrain-Teleskop


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Strahlengang eines Cassegrain-Teleskops (auch als PDF-Datei verfügbar)

Das Cassegrain-Teleskop ist ein Spiegelteleskop das 1672 vom französischen Gelehrten Cassegrain der Öffentlichkeit wurde. Hierbei ist sich die Fachwelt uneinig es sich um den französischen Bildhauer Sieur Cassegrain (1625–1712) oder um Laurent Cassegrain (ca. in der Literatur teilweise auch als Jean Giovanni bezeichnet) katholischer Priester und Gymnasiallehrer am de Chartres handelt. Da nur wenige Jahre auch das Newton-Teleskop sowie das Gregory-Teleskop erfunden wurde fand europaweite Diskussion über die Vor- Nachteile dieser statt.

Das einfallende Licht fällt auf einen konkav - parabolischen Hauptspiegel (den Primärspiegel ). Dieser reflektiert das Licht zu einem konvex -hyperbolischen Fangspiegel (den Sekundärspiegel ). Es wird dort nochmals reflektiert und nun eine zentrale Bohrung im Hauptspiegel. Der hat eine solche Krümmung dass parallele Lichtstrahlen also solche die von einem weit entfernten Punkt (einem Stern ) kommen hinter dem Hauptspiegel wieder in Punkt dem Fokus gesammelt werden. Von flächenhaften astronomischen Beobachtungsobjekten in der Bildebene (Fokalebene) ein reelles Bild. Fokus ist ein Punkt auf der Fokalebene. die Krümmung des Fangspiegels wird die Brennweite des Gesamtsystems drastisch verlängert. Dadurch ist Cassegrain-Teleskop auch bei großen Brennweiten sehr kompakt.

Das Bildfeld ist gekrümmt und auch optische Fehler treten auf. Das gilt besonders für kleine Teleskope ein sphärischer Hauptspiegel verwendet wird. Bis zu einem Grad können diese Fehler durch eine Retusche des Fangspiegels verringert werden.

Andere Spiegelteleskope bauen in ihrer Ausführung dem Cassegrain-Teleskop auf. Sie wurden erfunden um Nachteile des Cassegrain-Teleskops zu vermeiden:

Das RCC-System hat sich beim Bau großer Teleskope durchgesetzt.

Visuelle Beobachtungen mit kleineren Teleskopen werden eines Okulars dass hinter dem Fokus angebracht wird Handelsübliche Kleinbild- oder Mittelformatkameras oder auch elektronische Empfänger können hier werden. Bei großen Teleskopen befinden sich an Stelle verschiedene Zusatzgeräte wie Spektrografen Fotometer oder Kameras angebracht.

Großteleskope nutzen auch den Fokus des (den Primärfokus ) für Beobachtungen. Dafür befindet sich bei Teleskopen dort eine Primärfokuskabine die den Fangspiegel Vor Einführung elektronischer Detektoren hielt sich dort des gesamten Beobachtungsprogramms ein Astronom auf heute nur das Instrument dort montiert und vom gesteuert.

Der normale Fangspiegel kann auch durch noch flacheren Spiegel ersetzt werden. Das Teleskop dadurch eine riesige Brennweite. Deshalb muss das durch einen schrägstehenden Planspiegel seitlich aus dem Tubus ausgespiegelt werden. Weitere Planspiegel lenken das durch die Montierung in den Keller des Observatoriums . Diese Umlenkung des Lichtes heißt Coudé-Strahlengang. Coudé-Fokus befindet sich im Allgmeinen ein Spektrograf der orstfest und umweltstabilisiert aufgestellt werden daher größer und stabiler konstruiert werden kann. können Spektren mit höherer Auflösung aufgenommen werden am Teleskop direkt. Zunehmend werden statt des der aufgrund der vielen Spiegel relativ ineffektiv optische Glasfasern in Cassegrain-Fokus montiert die das unmittelbar in den ortsfest aufgestellten Spektrografen übertragen.

Literatur

  • Rolf Riekher: Fernrohre und ihre Meister . 2. Auflage. Verlag Technik GmbH Berlin S. 91-94 ISBN 3-341-00791-1

Weblinks




Bücher zum Thema Cassegrain-Teleskop

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Cassegrain-Teleskop.html">Cassegrain-Teleskop </a>