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Castor (Kerntechnik)


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Castor ist die Abkürzung für ca sk for s torage and t ransport o f r adioactive material deutsch "Behälter für Lagerung und radioaktiven Materials".

Castoren sind Spezialbehälter zum Transport hoch radioaktiver Materialien zum Beispiel Brennelementen oder Abfallprodukten aus Kernkraftwerken oder der Wiederaufarbeitung. In Deutschland sind vor allem als Transportbehälter für sogenannten Atommüll bekannt.

Genaugenommen bezeichnet Castor nur eine bestimmte Behältersorte und ist international geschütztes Warenzeichen der Gesellschaft für Nuklearservice Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort jedoch als Synonym für Transportbehälter für hochradioaktive Stoffe

Castor Behälter sind sogenannte Typ-B-Verpackungen die dafür ausgelegt sind schwerste Unfälle überstehen und keine radioaktiven Stoffe austreten zu

Physisch muss ein Castor u.a. Feuer (30 Minuten bei 800 °C ) Stürze aus 9 m Höhe auf eine unnachgiebige stahlbewehrte Betonplatte und aus 90 cm Höhe auf spitzen Stahldorn aushalten ohne dass Radioaktivität ins gelangen kann. Da die Behälter in der auch über Brücken erheblich größerer Höhe fahren werden diese von Kritikern als unzureichend beurteilt. Deshalb sind mit Castor Behältern Fallversuche aus großer Höhe Hubschrauber aus erfolgreich durchgeführt worden allerdings mit Behälter in reduziertem Maßstab da das Gewicht Castors bei Weitem die Kapazität von Lasthubschraubern

Der Fall aus 9 m Höhe dazu dass der Behälter beim Auftreffen auf Oberfläche eine Geschwindigkeit von ungefähr 50 km/h besitzt. Prüfungen in den USA und Großbritannien zeigten aber dass andere solche Typ-B-Verpackungen höheren Auftreffgeschwindigkeiten standhalten können. So ist in ein Test durchgeführt worden in dem ein Zug mit 160 km/h auf einen Behälter Der Behälter blieb dabei vollständig dicht .

Deutschland

In Deutschland bedürfen Transport und Lagerung Materialien einer Genehmigung durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Auf weiten Strecken werden Castoren mit der Deutschen Bahn transportiert. Straßentransport erfolgt eigentlich nur dort die Bahn nicht hinfährt also z.B. auf letzten paar Kilometern zwischen dem Verladekran bei Lüchow-Dannenberg und dem Zwischenlager Gorleben .

In Deutschland herrscht großer Widerstand gegen Transport von radioaktiven Abfällen die von der Wiederaufarbeitungsanlage in Frankreich nach Deutschland zurück gebracht müssen. In Zukunft werden mit solchen Transporten Abfälle aus Großbritannien zurückgeführt werden. Eine viel Anzahl an Transporten von Deutschland in die in Frankreich und Großbritannien (bis zu 70-80 Jahr in der Vergangenheit) bleiben bisher meistens Speziell Transporte nach Gorleben führten in den Jahren zu Demonstrationen Sitzblockaden und Kundgebungen. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen der und radikalen Atomkraftgegnern sowie zu Anschlägen auf Bahntrassen.

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