Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Zensor wird heute derjenige bezeichnet der ein vor der Veröffentlichung der Zensur unterzieht. Siehe auch: Pressefreiheit Geschichte der Zensur
Der Begriff "Zensor" (v. lat. censere zählen) geht auf ein zum Ende Königsherrschaft in Rom eingerichtetes Amt zurück. Im der Ämterlaufbahn dem so genannten cursus honorum der römischen Republik folgte das Amt des Zensors die censura auf das Consulat das jeder der Zensor werden wollte bekleidet haben musste.
Seit 443 v. Chr. wurden zwei Zensoren zunächst auf fünf auf anderthalb Jahre bestimmt. Am Ende der Amtszeit der Zensoren wurde eine feierliche Entsühnung Vilges ( lustratio ) mit großen Tieropfern durchgeführt.
Ihre Aufgabe war es alle fünf die Schätzung also die Volkszählung ( census civium ) vorzunehmen und die Vermögenserklärungen der Bürger Dies war zuvor noch Aufgabe des Königs.
Weiterhin oblag ihnen die Kontrolle der Sitten ( cura morum ). Wer einem unmoralischen Lebenswandel nachging wurde die nota censoria bestraft. Er wurde aus dem Senat oder der Ritterschaft ausgestoßen oder aber aus der ländlichen Tribus in eine städtische bzw. gänzlich aus Tribus ausgestoßen.
Schließlich waren sie dafür zuständig die zu verpachten und die öffentlichen Bauten instandzuhalten. den einzelnen Kolonien wurden zu diesem Zweck eigene Zensorenämter