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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Kleinhirn


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Abb.1 Längsschnitt durch das menschliche Gehirn mit markiertem Kleinhirn

Das Kleinhirn ( lateinisch : cerebellum ) ist ein dem Hirnstamm aufgelagerter Teil Gehirns . Es befindet sich im hinteren Teil Schädels unter den beiden Großhirnhemisphären (s. Abb.

Im wesentlichen ist das Kleinhirn für unbewußte Steuerung der Motorik das motorische Lernen sensomotorische Integration und die richtige Zeitanpassung motorischer (z.B. bestimmter bedingter Reflexe verantwortlich. Seit kurzem werden ihm aber kognitive Funktionen zugeordnet. Dyslexie zum Beispiel wird mit Störungen der in Verbindung gebracht. In lateralen Bereichen des Kleinhirns wurde bei Versuchspersonen höhere Aktivität bei der Lösung kognitiver Probleme bei rein motorischen Aufgaben gemessen. Das Kleinhirn eine Schlüsselrolle beim impliziten Lernen. Das bedeutet gut trainierte automatisierte Bewegungsabläufe (für die also Nachdenken mehr erforderlich ist) im Kleinhirn gespeichert Beispiele dafür sind die Koordination der Gesichtsmuskulatur Sprechen und die Bewegung der Finger beim Klavierspielen aber auch die Koordination Teile des Körpers wie beim Skifahren oder Salsa tanzen .

Das Kleinhirn ist wie der Cortex in zwei Hemisphären unterteilt.

Das Kleinhirn empfängt erregende Eingänge von pontinen Kernen die über die Moosfasern die erregen sowie von der unteren Olive deren Axone als Kletterfaser direkt die Purkinjezellen innervieren. Die Axone letzterer stellen den Ausgang des Kleinhirns dar. Sie wirken hemmend GABAerg ) auf die Zellen der Kleinhirnkerne.

Zelltypen im Kleinhirn

Zum Nervengewebe im Kleinhirn gehören neuronale Zellen ( Purkinjezellen Körnerzellen Korbzellen Sternzellen Lugarozellen unipolare Bürstenzellen) Gliazellen (z.B. Bergmann-Glia).

Das Krankheitsbild das von einer Schädigung Funktionsstörung des Kleinhirns hervorgerufen wird heißt Ataxie.



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