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Charisma


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Der Ausdruck Charisma (v. griech.: charisma Gnadengabe) bezeichnet eigentlich in der Religion einerseits die Begabung oder Befähigung zum von Offenbarungen Inspirationen oder Erleuchtungen anderseits - verbunden mit religiöser Devianz und Innovation - die Schaffung einer eigenen von bestimmten Gruppe anerkannten Autorität .

Im Neuen Testament und älteren Christentum bezeichnet Charisma die Gaben des Heiligen Geistes an die Christen . Dazu zählen Weisheit Erkenntnis Glaube Prophetie Krankenheilungen Wundertaten Geisterunterscheidung Zungenrede und Auslegung der Zungenrede.

Unter besonderer Betonung einiger dieser Charismen in der Neuzeit geistliche Aufbruchsbewegungen wie die charismatische Bewegung oder die Pfingstbewegung .

In der Soziologie nutzte Max Weber den Begriff "Charisma" um eine der ihm unterschiedenen drei Formen der Herrschaft zu bezeichnen (neben "traditionaler" und "rationaler" (Vgl. auch den Noah-Effekt )

Im weiteren Sinne versteht man heute Charisma die besondere Ausstrahlungskraft eines Menschen.
Charisma kann mehr als Kompetenz (aber weniger als Medienpräsenz) zur Wahl Politikers führen.




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