Charlie Christian war neben Eddie Durham el-g arr] einer der ersten die die verstärkte Gitarre populär machten (in diesem Fall Gibson ES-150 also eine vollakustische Jazz-Gitarre mit Single-Coil-Tonabnehmer). Christian der bis dahin in Oklahoma City lebte wurde von Jazz-Impressario John Hammond entdeckt und nach New York gebracht Christian Mitglied der Band von Benny Goodman wurde und - meist in kleineren und mit einigen Mitgliedern der Count Basie -Big-Band sowie Goodman [cl] selbst - eine Reihe von Aufnahmen machte in denen sein verstärktes Single-Note-Spiel voll zur Geltung kam. Daneben nahm zusammen mit der Big-Band von Goodman das "Solo Flight" auf das ihn - wie der schon sagt - als Solisten herausstellte.
Charlie Christian war neben Musikern wie Lester Young einer der ersten im Jazz die erhöhte Intervalle (Nonen- bis Terzdezimen-Akkorde) ihre Improvisationen miteinbezogen und damit als einer Vorreiter des Bebop gelten kann welcher Mitte der Vierzigerjahre werden sollte (wenn Christian selbst auch kein Bop-Gitarrist war).
Neben den Studioaufnahmen sind herausragend einige die 1941 in "Minton's Playhouse" in New York wurden und die Christian in Hochform zeigen.