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Charlotte von Stein


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Charlotte von Stein (* 25. Dezember 1742 in Weimar 6. Januar 1827 in Weimar).

Charlotte von Stein durch ihre Beziehung Johann Wolfgang von Goethe der deutschen Literaturgeschichte angehörig geb. 25. 1742 zu Weimar Tochter des Hofmarschalls v. daselbst vermählte sich als Hofdame der Herzogin 1764 mit dem herzoglichen Stallmeister Friedrich von Eine schwärmerische Verehrerin von Goethe lernte sie im November 1775 zuerst persönlich kennen und wiewohl fast sieben Jahre älter als er bereits Mutter von sieben Kindern von ihm glühend geliebt. Die Innigkeit des eigentümlichen Verhältnisses auf Goethes Leben und Dichten von großem war litt später unter Charlottens wachsenden Ansprüchen endete nach Goethes Rückkehr aus Italien (1788) einem gewaltsamen Bruch welcher sich in einer von Charlotte gedichteten Tragödie "Dido" (hrsg. von Volger Leipz. 1867) in peinlicher Weise kundgibt. nach vielen Jahren gestaltete sich zwischen beiden ein gewisses Freundschaftsverhältnis das bis zum Tode Frau v. S. die bereits 1793 Witwe dauerte. Sie starb 6. Jan. 1827 in

Charlottens schönstes Ehrendenkmal bleiben "Goethes Briefe Frau v. S. aus den Jahren 1776-1820" von A. Schöll Weim. 1848-51 3 Bde.; vervollständigte Ausg. von Fielitz Frankf. a. M. in welcher auch "Dido" abgedruckt ist). Eine Ergänzung haben dieselben erhalten durch die von aus Italien an sie gerichteten aber von für die Ausarbeitung seiner " Italienischen Reise " zurückerbetenen Briefe die bisher im Goetheschen zu Weimar aufbewahrt neuerdings durch die Goethe-Gesellschaft 1886) veröffentlicht wurden. Ihre eignen Briefe an hatte Frau von Stein sich zurückgeben lassen kurz vor ihrem Tod verbrannt. Zahlreiche Briefe sind in dem Werk "Charlotte von Schiller ihre Freunde" (Bd. 2 Stuttg. 1862) enthalten. mancherlei Anklagen die neuerlich erhoben worden sind sie H. Düntzer in "Charlotte von Stein" 1874). Vgl. auch dessen "Charlotte von Stein Corona Schröter" (Stuttg. 1876); Höfer Goethe und v. S. (das. 1878).

[Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Meyers Lexikon von 1888.]



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