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Charterflug


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Airbus A320 der Edelweiss Air

Der Begriff Charterflug bedeutet in Abgrenzung zum Linienflug dass Reiseveranstalter bei einer Fluggesellschaft auf eigenes Risiko chartert/einkauft um sie beispielsweise mit Unterkünften in Hotel und einem Transfer vom Flughafen zum zu einer Pauschalreise zu bündeln und mit einem Gesamtpreis verkaufen.

Die reine Lehre

Hintergrund dieser ursprünglich strikten Regelung war der Schutz des teureren Linienfluges. Preisvorsprung des Charterfluges resultierte aus seiner – idealtypisch –

  • engeren Bestuhlung ( Sardinenbüchse )
  • höheren Auslastung
  • wöchentlichen Frequenz (Linienflug teils täglich) und
  • Garantieabnahme der Fluggesamt- oder einer Teilkapazität den Reiseveranstalter.

Da sich die Produktionskosten und die beider Flugarten unterschieden gründeten Linienfluggesellschaften die am teilhaben wollten Tochterunternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Lufthansa ihre Chartertochter Condor. Daneben entstanden neue Ferienflieger wie zum Beispiel die LTU die Hapag-Lloyd Flug oder die Air Berlin .

Die reine Lehre bröckelt – Schummelvoucher

Bereits in den 1970er Jahren setzte eine Aufweichung der strikten zwischen Charterflug und Linienflug ein. Zunehmender Konkurrenzdruck die Reiseveranstalter Restkapazitäten ihrer per Garantie abgenommenen als Nur-Flüge im sogenannten Einzelplatzverkauf ohne die Zusatzleistungen der Pauschalreise zu verkaufen. Um die ruhig zu stellen wurde der Anspruch einer formal aufrechterhalten. Voucher also Gutscheine für im bezahlte Leistungen wurden dem Kunden beispielsweise für Mehrbettzimmer die in aller Regel nicht existierten Beschreibung und Lageangabe mitgegeben. Kam wider Erwarten Nur-Flug-Kunde auf die Idee dieses Mehrbettzimmer tatsächlich Anspruch zu nehmen wurde er in irgendeiner freien Unterkunft einquartiert – insgesamt eine zu Größe weil es sehr selten vorkam.

Historische Kategorie

Mit dem neuen Jahrtausend ist auch langjährige Praxis dieses sogenannten Schummelvouchers Geschichte. Die tiefgreifende Strukturwandlung der gesamten seit dem Jahr 2001 führt zunehmend dazu dass jeder alles macht und jeder alles machen

Charterfluggesellschaften verkaufen immer höhere Anteile im direkt an den Kunden; mit einem täglichen wird der Kunde beispielsweise bei der Air wie bei einem traditionellen Linienflug bedient.
Mit dem Marktauftritt einer neuen Komponente Fluggeschäft Low-Cost-Carriern wie Ryanair oder EasyJet geht die Zeit der alten touristischen und mit ihr die Zeit vieler touristischer zu Ende.

Mit bereits 90–95 % Online-Buchungen im 2004 verlassen die Low-Cost-Carrier konsequent einen der traditionellen Wege der deutschen Tourismusindustrie den Vertrieb das Reisebüro . Mit den eingesparten Provisonen und mit No-frills-Konzept (niedrigste Preise keine Extras) üben sie Kostendruck auf die angeschlagenen alten Marktteilnehmer aus.

Der Begriff Charterflug wird zwar noch ist seiner eigentlichen Bedeutung aber weitgehend beraubt bezeichnet mehr als historische Kategorie in der nur noch den Umstand dass der Flug einer ehemals als Charterfluglinie gegründeten Airline stattfindet oder/und dass der Flug zu gebuchten Pauschalreise gehört.

Siehe auch: Übersicht Tourismus Liste der Fluggesellschaften




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