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Chemnitz


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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt (von altsorbisch: Kamenice "Steinbach Ort am Steinbach" siehe : Chemnitz_(Begriffsklärung) .

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Kreis : Stadtkreis
Fläche : 220 86 km²
Einwohner : 247.723 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : 1.122 Einwohner/km²
Höhe : 296 m ü. NN
Postleitzahlen : 09111-09131 (alte PLZ 90xx)
Vorwahlen : 0371
Geografische Lage : 50°50' N.B.
12°55' Ö.L.
KFZ-Kennzeichen : C
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 14 0 61 000
Gliederung des Stadtgebiets: 39 Stadtteile und
8 Ortschaften
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
09111 Chemnitz
Webseite: www.chemnitz.de
E-Mail-Adresse: buergermeisteramt@stadt-chemnitz.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr.-Ing. Peter Seifert ( SPD )
Regierende Partei : SPD

Chemnitz ist eine Stadt im östlichen Mitteldeutschland im Westen des Bundeslandes Sachsen . Sie ist nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Landes hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz einer der drei Regierungsbezirke des Landes. Nächst größere Städte sind Dresden ca. 63 km nordöstlich und Leipzig ca. 70 km nordwestlich von Chemnitz.

Die Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz überschritt 1883 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Chemnitz. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im genannt:

Geografie

Chemnitz liegt im so genannten Erzgebirgischen in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden von Höhen des Mittelsächsischen im Norden und vom Beutenberg im Osten. des Erzgebirgischen Beckens bildet eine Formation "Rotliegendes" sich seit dem Oberkarbon gebildet hat.

siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen Liste der Gewässer in Sachsen

Wappen

Beschreibung : Gespalten vorn in Gold zwei blaue hinten in Gold ein schwarzer Löwe mit Zunge und Bewehrung.

Bedeutung : Die Pfähle stehen für die Grafschaft der Löwe für die Grafschaft Meissen. Beide sind bereits seit dem 15. Jahrhundert in Siegeln der Stadt nachweisbar. Sie wurden auch den Kurfürsten von Sachsen als Herrscher über Stadt Chemnitz geführt. Seit dem 18. Jahrhundert beide Wappensymbole in gespaltenem Schild dargestellt.

Geschichte

Im Jahr 1136 wurde in Chemnitz durch König Lothar III. ein Benediktinerkloster gegründet das 1143 das Marktrecht erhielt. Im einiger Entfernung Klosters wurde vermutlich nach 1170 der Ort "Camenica" an einer Furt Flusses Chemnitz gegründet. Bis 1308 war sie freie Reichsstadt . Schon im Mittelalter war es ein insbesondere durch das im 14 Jh. erhaltene Bleichprivileg .

Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein Standort der Industrie sehr hohen BSP ab 1811 wurde die Spinnerei maschinell betrieben. Daraufhin es rasch an man bezeichnete es als Manchester" oder "Ruß-Chamntz". Es war eine der Industriestädte Deutschlands.

Chemnitz wurde schon früh Sitz eines (Amtshauptmannschaft) innerhalb der Kreishauptmannschaft Zwickau des Staates Im Jahr 1874 schied die Stadt aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine "exemte Stadt" welche später als kreisfreie Stadt bezeichnete. Sie blieb aber weiterhin Sitz Amtshauptmannschaft aus welcher später der Landkreis Chemnitz 1900 wurde die Kreishauptmannschaft Chemnitz als Vorläufer heutigen Regierungsbezirks Chemnitz gebildet. 1910 entstand die Amtshauptmannschaft Stollberg aus Teilen Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz stark zerstört. Nach Auflösung Länder in der DDR im Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks der der am 10. Mai 1953 auf Beschluss der DDR -Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt (siehe Karl Marx ) ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Im Vorfeld der Wiedervereinigung deutschen Staaten wurde am 23. April 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76% der Bürger den alten Namen Chemnitz . Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1. Juni 1990 also noch vor dem formellen Beitritt DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Wiedererrichtung des Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt

Im Rahmen der Kreisreform in Sachsen 1994 wurde der Landkreis Chemnitz aufgelöst. Ein wurde mit den Landkreisen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau neuen Landkreis Chemnitzer Land zusammen geschlossen. Der andere Teil ging Landkreis Mittweida auf einige Gemeinden kamen auch zum Mittleren Erzgebirgskreis . Chemnitz selbst blieb aber kreisfrei.

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Chemnitz gehörte zum Bistum Meißen . Die Stadt war bereits ab 1254 Sitz eines Archidiakonats. Ab 1313 war der jeweilige Abt des Benediktinerklosters Archidiakon. 1539 wurde die Reformation eingeführt und mit dem Pfarrer in Jacobi eine Superintendentur verbunden. 1540 wurden die noch bestehenden Klöster aufgehoben. war Chemnitz über viele Jahrhunderte eine überwiegend Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis doch kamen im 16. Jahrhundert auch reformierte Bestrebungen auf die sich jedoch nicht konnten. Chemnitz blieb innerhalb Sachsens stets Sitz Superintendentur . Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk . Die Kirchengemeinden der Stadt gehören alle zu diesem innerhalb der Region Chemnitz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens . Der Kirchenbezirk Chemnitz umfasst auch Gemeinden der Stadt Chemnitz. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche es in Chemnitz auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft .

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Diese gründeten alsbald wieder eine eigene Pfarrgemeinde. Wie alle Katholiken damaligen Königreich Sachsen gehörte auch die Gemeinde in Chemnitz Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge des der Reformationszeit aufgelösten Bistums Meißen war. Aus Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen seit 1980 Bistum Dresden-Meißen das heute zur Kirchenprovinz Berlin ( Erzbistum Berlin ) gehört. Chemnitz wurde innerhalb des Bistums Sitz eines Dekanats zu dem auch Pfarrgemeinden außerhalb von gehören.

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch noch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter eine Altlutherische Gemeinde die Elim-Gemeinde (Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ) eine Evangelisch-Freikirchliche Baptistengemeinde eine Evangelisch-Freikirchliche Brüdergemeinde zwei Evangelisch-methodistische Gemeinden Methodisten ) eine Evangelisch-reformierte Gemeinde (diese gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer) sowie eine Evangelische Gemeinde.

Etwa 80% der Bevölkerung gehört keiner an.

Politik

Im Jahre 1298 ist für Chemnitz bereits ein Bürgermeister ein Rat bezeugt die beide an der der Stadtverwaltung standen. Im 14. Jahrhundert hatte der Rat mit dem Bürgermeister 12 Mitglieder. Ab 1415 gab es drei Räte der "alte (vom Vorjahr) der "neue Rat" und der Rat" wobei der alte und neue Rat den "voll sitzenden Rat" ergaben. Ihm stand Bürgermeister vor. Nach dem 30jährigen Krieg gab nur noch ein Ratskollegium. 1831 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach die Bürger ihre Vertretung die ihrerseits den und die besoldeten Stadträte wählten. Mit der der Stadt Chemnitz aus der Amtshauptmannschaft 1874 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister .

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" bzw. die Stadtverordnetenversammlung die ebenfalls vom Volk gewählt wurde.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab Reinhold Breede CDU). Heute ist der Oberbürgermeister des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch Oberbürgermeister . Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom gewählt.

Bürger- bzw. Oberbürgermeister seit 1848 :

Wirtschaft

Verkehr

Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Chemnitz die Bundesautobahn A 4 Erfurt - Dresden die hier die Autobahn A72 Hof - Chemnitz kreuzt. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 95 B 107 B 169 B 173 und B 174.
Chemnitz ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten. hier führen Bahnlinien nach Dresden Leipzig Zwickau und Riesa -Berlin sowie mehrere kleinere Strecken in alle

Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG) sowie anderer Verkehrsbetriebe.

Medien

Im Raum Chemnitz erscheint als Tageszeitung die " Freie Presse " eine der größten Tageszeitungen Sachsens.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

In Chemnitz haben folgende Einrichtungen und bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Bundesgrenzschutzamt Chemnitz
  • Bundesvermögensamt Chemnitz
  • Handwerkskammer Chemnitz
  • Hauptzollamt Chemnitz
  • IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau
  • Kreiswehrersatzamt Chemnitz
  • Oberfinanzdirektion Chemnitz

Bildungseinrichtungen

  • Technische Universität Chemnitz (TUC) die Universität geht zurück auf 1836 gegründete '"Königliche Gewerbeschule Chemnitz" die anfangs Bildungsstätte der Textilindustrie war. 1882 kam die Elektrotechnik hinzu und nach Zweiten Weltkrieg wurde sie als "Staatliche Akademie für geführt. 1953 stieg sie zur Hochschule für Maschinenbau und 1963 wurde sie eine Technische Hochschule. Schließlich sie 1986 in den Rang einer Technischen Universität

  • Gymnasien :
    • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
    • Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium
    • Georgius-Agricola-Gymnasium
    • Gottfried-Leibniz-Gymnasium (soll aufgehoben werden)
    • Gymnasium Einsiedel (mit integrierten Behinderten)
    • Johannes-Kepler-Gymnasium
    • Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium
    • Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
    • Sportgymnasium Chemnitz
    • Werner-Heisenberg-Gymnasium (soll aufgehoben werden)

Städtepartnerschaften

Chemnitz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel Euba Grüna Kleinolbersdorf-Altenhain Mittelbach Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt jeweils einen Ortschaftsrat der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft 10 und 16 Mitglieder hat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsräte sind zu die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Chemnitz.

Die Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern :
¹ zugleich Ortschaften

  • Zentrum (01)
  • Schloßchemnitz (02)
  • Furth (11)
  • Glösa-Draisdorf (12)
  • Borna-Heinersdorf (13)
  • Ebersdorf (14)
  • Hilbersdorf (15)
  • Euba (16) ¹
  • Sonnenberg (21)
  • Lutherviertel (22)
  • Yorckgebiet (23)
  • Gablenz (24)
  • Adelsberg (25)
  • Kleinolbersdorf-Altenhain (26) ¹
  • Altchemnitz (41)
  • Bernsdorf (42)
  • Reichenhain (43)
  • Erfenschlag (44)
  • Harthau (45)
  • Einsiedel (mit dem 1936 eingegliederten Berbisdorf) (46)
  • Klaffenbach (47) ¹
  • Helbersdorf (61)
  • Markersdorf (62)
  • Morgenleite (63)
  • Hutholz (64)
  • Kapellenberg (81)
  • Kappel (82)
  • Schönau (83)
  • Stelzendorf (84)
  • Siegmar (85)
  • Reichenbrand (86)
  • Mittelbach (87) ¹
  • Kaßberg (91)
  • Altendorf (92)
  • Rottluff (93)
  • Rabenstein (94)
  • Grüna (95) ¹
  • Röhrsdorf (96) ¹
  • Wittgensdorf (97) ¹

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Chemnitz eingegliedert:
  • 1844 Niklasgasse
  • 1880 Schlosschemnitz
  • 1894 Altchemnitz
  • 1900 Gablenz Kappel und Altendorf
  • 1904 Hilbersdorf
  • 1907 Bernsdorf
  • 1909 Helbersdorf
  • 1913 Borna und Furth
  • 1914 Markersdorf und Ebersdorf
  • 1922 Heinersdorf
  • 1926 Rottluff
  • 1929 Reichenhain
  • 1950 Adelsberg Erfenschlag Glösa Harthau Rabenstein und Siegmar-Schönau (gebildet am 1.10.1935 durch den Zusammenschluss Siegmar und Schönau; zur Stadt gehörten auch ehemaligen Gemeinden Reichenbrand und Stelzendorf)
  • 1994 Euba
  • 1997 Einsiedel (mit dem bereits am 15.7.1936 Berbisdorf) Klaffenbach und Kleinolbersdorf-Altenhain
  • 1999 Röhrsdorf Grüna Wittgensdorf und Mittelbach

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1466 466 Hausgrundstücke
1710 1.015 Hausgrundstücke
1790 9.162
1832 18.403
1861 45.432
1871 68.229
1. Dezember 1875 ¹ 78.209
1. Dezember 1880 ¹ 95.123
1. Dezember 1890 ¹ 138.954
1. Dezember 1900 ¹ 206.584
1. Dezember 1905 ¹ 244.927
1. Dezember 1910 ¹ 287.807
16. Juni 1925 ¹ 331.655
16. Juni 1933 ¹ 350.734
17. Mai 1939 ¹ 337.657
29. Oktober 1946 250.188
31. August 1950 293.373
31. Dezember 1960 286.329
31. Dezember 1972 301.502
30. Juni 1981 317.700
1986 313.800
30. Juni 1991 291.400
30. Juni 1997 263.500
30. Juni 2003 247.723
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Opernhaus Chemnitz (Oper Operette Ballett)
  • Schauspielhaus Chemnitz
  • Städtisches Puppentheater
  • Kabarett "Die Lachkartenstanzer"

Museen

  • Sächsisches Industriemuseum (ehem. Maschinenfabrik Escher)
  • Kunstsammlungen Chemnitz (Theaterplatz)
  • Schlossbergmuseum auf Burg Rabenstein und im Turm
  • Museum für NAturkunde
  • Industriemuseum Chemnitz
  • Deutsches Spielemuseum
  • Sächsisches Fahrzeugmuseum
  • Sächsisches Eisenbahnmuseum

Bauwerke

Karl-Marx-Monument "Nischel"

  • Wahrzeichen der Stadt Chemnitz ist noch immer "Nischel" das wuchtige Karl-Marx-Monument ("Stadt mit Köpfchen"). diesem Denkmal handelt es sich um die Porträtbüste der Welt. Sie wurde durch den Künstler Lew Kerbel gestaltet in Bronze gegossen 1971 feierlich enthüllt.
  • Altes Rathaus
  • Schlosskirche (auf dem Grundriss einer romanischen von 1136 errichtet ehem. Benediktinerkloster ) und Schlossbergmuseum
  • Stadtkirche St. Jakobi älteste Kirche der
  • Petrikirche neugotischer Sandsteinbau
  • Roter Turm - Teil der historischen (altes Wahrzeichen der Stadt)
  • Burg Rabenstein
  • Villa Esche (Jugendstilarchitektur von Henry van de Velde 1903/11)
  • Villa Koerner ( Henry van de Velde 1914)
  • Ehem. Kaufhaus Schocken ( Erich Mendelsohn 1930)
  • Felsendome Rabenstein
  • Geburtshaus Fritz Heckerts (heute "Heck-Art" Restaurant und Galerie)

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Der Versteinerte Wald eines der bedeutendsten Naturdenkmale in Deutschland
  • Der Schloßteich und die Schillingschen Figuren

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mai - September: Kunst- und Handwerkermarkt an 1. Freitag im Monat
  • Mai - September: Kultursommer mit Kunstausstellungen Konzerten etc.
  • Oktober: "Begegnungen" mit Theaterveranstaltungen
  • November: Tage der erzgebirgischen Folklore
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Chemnitz hat folgenden Personen Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach wobei die Ehrenbürger vor 1945 noch fehlen:

  • 1946 : Prof. Karl Schmidt-Rottluff Maler und Grafiker
  • 1949 : Prof. Richard Scheibe Bildhauer
  • 1950 : Martha Schrag Malerin
  • 1961 : Anastas Iwanowitsch Mikojan 1. Stellvertreter des des Ministerrats der UdSSR
  • 1971 : Semjon Nikolajewitsch Woloschtschuk Generalsekretär der SDAG
  • 1974 : Max Müller Oberbürgermeister a.D.
  • 1974 : Nikolai Wassilijewitsch Bannikow 1. Sekretär des Irkutsk
  • 1976 : Prof. Johann Riesner Stadtschulrat und Stadtrat
  • 1978 : Waleri Bykowski Fliegerkosmonaut
  • 1978 : Sigmund Jähn Fliegerkosmonaut
  • 1982 : Prof. Wilhelm Rudolph Maler
  • 1983 : Elisabeth Wetzel Verband der antifaschistischen Widerstandskämpfer
  • 1988 : Paul Kurzbach Komponist
  • 1988 : Katarina Witt Eiskunstläuferin
  • 1990 : Christoph Magirius Pfarrer der St. Andreas-Gemeinde
  • 1991 : Klaus Bungert Oberbürgermeister a.D. der Partnerstadt
  • 1992 : Prof. Dr. h.c. Lothar-Günther Buchheim Schriftsteller und Kunstsammler
  • 1994 : Dr. Carl Hahn ehemaliger Vorstandsvorsitzender des der Volkswagen AG
  • 2001 : Stefan Heym Schriftsteller

Söhne und Töchter der Stadt

Die nachfolgenden Persönlichkeiten sind in Chemnitz Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Chemnitz oder nicht ist dabei unerheblich.

Nicht in Chemnitz geboren wurden die Personen sie haben jedoch in Chemnitz gewirkt sind in der Gegend geboren:

Weblinks


Landkreise und Kreisfreie Städte in Sachsen :
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Bücher zum Thema Chemnitz

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