Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Cheyne-Stokes-Atmung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Bei der Cheyne-Stokes-Atmung handelt es sich um eine periodische Apnoe weshalb sie auch als periodische oder zyklische Atmung bezeichnet wird. In der ICD-10 wird sie als Symptom einer Atemstörung mit dem Kürzel R06.3

Inhaltsverzeichnis

Klinik

Dabei kommt es zu einem periodisch An- und Abschwellen der Atmung : Die Atemzüge werden immer flacher und bis sie nach einer Atempause von manchmal als 10 Sekunden wieder tiefer und tiefer hin zu angestrengtesten Atemzügen werden. Zusätzlich kann dabei auch die Atemfrequenz verändern.

Sie tritt bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz gehäuft auf ist aber auch eines Symptome bei der akuten Höhenkrankheit sowie bei weiteren Schädigungen des Zentralnervensystems z.B. bei einer Urämie oder exogenen Vergiftung . Die Cheyne-Stokes-Atmung kann ein Vorstadium der Seufzeratmung sein andererseits allerdings auch ohne Krankheitsbedeutung des normalen Schlafs vorkommen.

Pathophysiologie

Ursächlich ist eine verminderte Sensitivität des Atemzentrums auf den CO 2 - Partialdruck im arteriellen Blut. Da der ansteigende 2 -Partialdruck im arteriellen Blut neben dem Sauerstoffmangel stärkster Atemreiz wirkt sinken Atemzugtiefe und Atemfrequenz ein erhöhter CO 2 -Gehalt im Blut zu verstärkter Atmung zwingt. Diese beginnt wieder abzuflachen wenn genügend CO 2 abgeatmet wurde.

Der negative Einfluss der Cheyne-Stokes-Atmung auf klinischen Verlauf der Herzinsuffizienz dürfte zwischenzeitlich ebenso sein wie die Tatsache dass deren erfolgreiche zu einer Verlängerung der Lebenserwartung führt. Je die Herzinsuffizienz - und dabei v.a. die Komponente - umso ausgeprägter sind ein zentrales und das periodische Atemmuster.

Therapie

Zur Behandlung der Cheyne-Stokes-Atmung kommt als die antizyklisch modulierte Ventilation (AZMV) zur Geltung das früher eingesetzte BiPAP-Verfahren (für bilevel positive airway pressure ) hier abgelöst hat. Dabei wird über Maskensystem von Atemzug zu Atemzug eine automatische des Atemdrucks eingesetzt.

Im Fall der akuten Höhenkrankheit muss sofortiger Abstieg bis zur Besserung aller Beschwerden

Externer Verweis




Bücher zum Thema Cheyne-Stokes-Atmung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Cheyne-Stokes-Atmung.html">Cheyne-Stokes-Atmung </a>