Schon in der Familie wurde Chiara mit der Auseinandersetzung zwischen Christentum und Marxismus konfrontiert: ihre Mutter war überzeugte Christin Vater Sozialist ihr Bruder Redakteur bei der Zeitung Unitá und Partisan während des italienischen Faschismus .
Chiara Lubich wurde zunächst 1938 Volksschullehrerin. unterrichtete anschließend in verschiedenen norditalienischen Städten und Philosophie zu studieren. Eine Beendigung des Studiums wegen des Krieges nicht möglich.
Geprägt durch die Erlebnisse des Krieges ihr stark ausgeprägtes christliches und gesellschaftliches Verantwortungsbewußtsein sie ab 1943 die Fokolar-Bewegung dessen Vorsitzende sie bis heute ist.
Sie erwarb große Anerkennung durch ihre um die Ökumene und den interreligiösen Dialog und es ihr für ihre Arbeit eine Vielzahl von Preisen verliehen u.a. der Unesco -Preis für Friedenserziehung 1996 und der Menschenrechtspreis Europarates 1998.