Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Chondrite bilden mit einem Anteil von etwa Prozent die größte Klasse der Meteorite .
Oft werden Chondrite auch undifferenzierte Meteorite weil man annimmt dass ihre chemische Zusammensetzung Ausnahme leichtflüchtiger Elemente wie Natrium und Kalium oder den Edelgasen der Zusammensetzung des ursprünglichen Sonnennebels entspricht. wird daher davon ausgegangen dass sie bereits der Frühzeit des Sonnensystems entstanden sind.
Chondrite können nochmals in Unterklassen eingeteilt Nach Häufigkeit an erster Stelle stehen die Chondrite. In kohligen Chondriten sind neben Chondren noch präsolare Minerale und Kalzium-Aluminium-reiche Einschlüsse zu finden. Nach ihrer chemischen Zusammensetzung Chondrite in folgen Unterklassen eingeteilt:
Eine Übersicht über die Häufigkeit der in den verschiedenen Chondritenklassen kann bei Kallemyn al. ("Geochemistry of ordinary chondrites" Geochimica et Acta 1989 Seite 2747) gefunden werden.
Neben der chemischen Klassifizierung werden Chondrite einem Schema das 1967 von den Wissenschaftlern Schmus und Wood vorgeschlagen wurde in die Typen 1 bis 6 manchmal auch 1 7 eingeteilt. Chondrite vom petrologischen Typ 3 "unequillibriert" genannt weil sie Material repräsentieren das der Entstehung des Mutterkörpers durch Akkumulation aus solaren Nebel nahezu unverändert blieb. Im Gegensatz wurden Chondrite vom Typ 4 bis 6 thermisch metamorphisiert . Diese Chondrite sind dabei rekristallisiert. Als sind in Typ 6 Chondriten nur noch Relikte von Chondren zu finden. Meteoriten vom 1 und 2 sind zwar nicht thermisch worden haben aber eine "wässerige" Metamorphose erfahren. Chondrite vom Typ 3 bis 6 maximal Gewichtsprozent Wasser enthalten können Typ 2 Chondrite zu 18 Gewichtsprozent und Typ 1 Chondrite als 20 Gewichtsprozent Wasser enthalten. Bei Typ Chondriten sind durch die wässerige Metamorphose die vorhandenen Chondren verschwunden.
Bei gewöhnlichen Chondrite und Entstatiten kommen petrologischen Typen 3 bis 6 und bei Chondriten die petrologischen Typen 1 bis 4
Chondrite mit unterschiedlichem petrologischen Typ können vom gleichen Mutterkörper stammen. So wurde für H-Chondrite das "Zwiebelschalenmodell" für den Mutterkörper vorgeschlagen. diesem Modell wäre der Mutterkörper der H-Chondriten undifferenzierter Asteroid der nach seiner Entstehung vor 56 Milliarden Jahren durch Zerfall radioaktiver Nuklide nochmals erhitzt wurde ohne jedoch zu Dabei wurde er im Kern stark nach hin aber weniger stark erhitzt. H3-Chondrite würden von der Oberfläche des Mutterkörpers stammen während H4- H5- und H6-Chondrite aus zunehmend grösseren stammen würden.