Der bedeutendste Sohn des Komponisten und Martin Cannabich trat mit 12 Jahren in berühmte Mannheimer Hoforchester unter Johann Stamitz ein der sein Lehrer wurde. Schneel er zum Konzertmeister auf. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz erlaubte ihm im 1750 - 1753 Studien in Italien wo mit Niccolò Jommelli (1714 - 1774) arbeitete. dem Tode von Stamitz 1757 übernahm er Stelle des Kapellmeisters und wurde somit Leiter zur damaligen Zeit berühmtesten Orchesters. Die Söhne Vorgängers Carl Stamitz und Anton Stamitz waren seine Schüler. Als Vertreter der Mannheimer Generation hatte er großen Einfluß auf spätere Schaffen von Mozart und seinen Zeitgenossen.
1759 heirate er Marie Elisabeth de Motte eine Kammerdienerin der Herzogin von Zweibrücken. die Kontakte des Herzogs von Zweibrücken wurden Werke 1764 in Paris aufgeführt während dieser lebte er im Palast des Herzogs. 1766 er zum zweiten Mal nach Paris und die Möglichkeit 6 Sinfonien und 6 Trios veröffentlichen. Nach 1766 wurden die meisten seiner in Paris gedruckt. Bei einem weiteren Aufenthalt in französischen Hauptstadt trat er als Solist der spirituels" in Erscheinung.
Nachdem 1778 Kurfürst Karl Theodor zum Herzog von ernannt wurde und seine Residenz nach München verlegen mußte übernahm Cannabich ebenfalls die der Instrumentalmusik in München. Sein Haus war Zeit für Musiker geöffnet. Neben zahlreichen anderen Wolfgang Amadeus Mozart in seinem Haus und erteilte Cannabichs Klavierunterricht er widmete ihr die Sonate KV In einem Schreiben an seinen Vater vermerkt " Ich kann nicht beschreiben welch ein guter Cannabich für mich ist ". Nach 1790 wurde Cannabichs Salär auf Drittel gekürzt deshalb unternahm er mehrere Konzertreisen sein Einkommen zu verbessern. Er starb 1798 Frankfurt während eines Besuches bei seinem Sohn der ebenfalls Komponist war.