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Christian Hoburg


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Christian Hoburg (* 23. Juli 1607 in Lüneburg ; † 29. Oktober 1675 in Altona ) war ein Theologe mystischer Spiritualist .

Hoburg verlor früh Vater und Mutter. Pastor ermöglichte ihm den Besuch der Klosterschule. Theologiestudium in Königsberg musste er aus Geldnot

Als Hilfsprediger in Lauenburg lernte er Schriften seiner theologischen Vorbilder Arndt und Schwenkfeld Diese beeindruckten ihn tief den theologischen Ideen Mystiker blieb er treu. Das hatte häufigen mit der kirchlichen Obrigkeit zur Folge.

Er schrieb teilweise unter Pseudonymen theologische in denen die Kirche massiv kritisiert wurde. unter Druck geraten wurde ihm von Freunden Herzog August von Braunschweig eine Pfarrstelle im Bornum am Elm vermittelt. Anfang 1645 trat er diese geriet jedoch bald in Konflikt mit der Gemeinde. Anlässlich seines Verhaltens bei einer Einquartierung Truppen im Dorf forderten Gutsherr und Gemeinde Absetzung. Selbstgerechtigkeit und theologische Radikalität des Pfarrers auch sonst mit dem dörflichen Gemeindeleben unvereinbar.

Als darüber hinaus aus Kirchenkreisen gegen vorgegangen wurde weil der berechtigte Verdacht aufkam Elias Praetorius' Buch Spiegel der Missbräuche beim Predigt-Amt könne in Wirklichkeit von ihm sein er die Rückendeckung des Herzogs und wurde des Landes verwiesen.

Er fand vorübergehend Unterkunft bei einem in Quedlinburg und wurde dann Hausprediger auf dem eines "vornehmen Herrn" in Cappel bei Geldern. fünf Jahren aber hat er diesen nach Meinungsverschiedenheit exkommuniziert und wurde daraufhin entlassen. Danach er 15 Jahre lang calvinistischer Pastor in Dort entstand das Buch Der unbekannte Christus (1661) welches in den pietistischen Kreisen Deutschen Reiches eine weite Verbreitung fand. Darin er den Lutheranern vor Christus nicht zu - zu einer Zeit da die protestantische für sich beanspruchte den "allein selig machenden zu verkündigen eine ungeheuere Provokation.

Hoburg geriet dann aber auch in in einen Konflikt mit dem Konsistorium weil den Inhalt seiner Bücher widerrufen sollte. Er sich weil er dachte "man solle Gott gehorchen als den Menschen". Hoburg lebte dann Zeit bei seinem Sohn Philipp und ging mit diesem zusammen nach Altona. Dort lebte predigte er während seiner letzten zwei Lebensjahre den Mennoniten.

Hoburgs theologische Bedeutung ist vor allen zu sehen dass in seinen Schriften ein Teil des Gedankenguts der Pietisten bereits angelegt Als Geburtsstunde des Pietismus gilt die Veröffentlichung der Schrift "Pia von Philipp Jacob Spener im Jahre 1675. Spener stand in Tradition der mystischen Spiritualisten und in Expertenkreisen teilweise die Ansicht vertreten er habe das der "Pia Desideria" aus Hoburgs Schrift "Spiegel der Missbräuche beim heutigen Predigtamt" übernommen.




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