Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Christoph (Herzog von Württemberg)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Lebensdaten

Christoph von Württemberg (* 12. Mai 1515 in Bad Urach ; † 28. Dezember 1568 in Stuttgart ) war von 1550 bis 1568 Herzog von Württemberg . Er war der Sohn von Herzog Ulrich und seiner Gemahlin Sabine geborene Herzogin Bayern.

Biografie

Zu diesem Zeitpunkt ist die Ehe Eltern so zerrüttet dass die Herzogin körperliche von ihrem Gatten befürchten muss. Deshalb flieht wenige Monate nach der Geburt des Thronfolgers den elterlichen Hof in München. Da die Habsburger als Vormünder eingesetzt werden kommt Herzog an den Hof von Ferdinand I. in Innsbruck wo er von hervorragenden Erziehern unterrichtet Auch am Hof des Kaisers Karl V. kann er wichtige Erfahrungen sammeln. Pläne kaiserlichen Partei den Vater Herzog Ulrich zu und an seiner Stelle Herzog Christoph als regierenden Herzog in Württemberg einzusetzen scheitern. Es zu dramatischen Konflikten zwischen Vater und Sohn sich inzwischen am Hof des französischen Königs Neben den unterschiedlichen politischen Zielsetzungen und den Charakteren ist es auch die Konfession die trennt: Herzog Ulrich hat 1534 sein Land zurück erobert und sofort Reformation eingeführt. Der Vater versucht den Sohn der Regierungsnachfolge auszuschließen.

Erst als beide einsehen müssen dass Konflikt zu einem Verlust des Herzogtums für Dynastie führen könnte nähern sie sich wieder Herzog Christoph wendet sich dem Protestantismus zu erhälzt im Vertrag von Reichenweier 1542 die linksrheinische württembergische Grafschaft Mömpelgard ( Montbéliard ) als Statthalter zugesprochen.Im Jahr 1544 heiratet er Maria Anna von Brandenburg-Ansbach eine protestantischen Dynastie womit sich seine konfessionelle festigt.

Als der Vater Herzog Ulrich 1550 stirbt gilt in Württemberg das kaiserliche Herzog Christoph kann im Passauer Vertrag von 1552 zwar eine Aufhebung des Interims erreichen jedoch mit hohen Geldzahlungen ein kaiserliches Felonieverfahren Nun kehren alle protestantischen Geistlichen wieder auf Stellen zurück. In den folgenden Jahren ordnet Christoph durch den Erlass umfangreicher "Ordnungen" die Staats- und Kirchenverwaltung durchgreifend wobei er in Fällen die von seinem Vater Herzog Ulrich "Ordnungen" fortschreibt. Diese Reformen gipfeln in der Kirchenordnung" von 1559 einem rechtlichen Grundlagenwerk welches bis zum des Herzogtums 1803 verbindlich bleiben sollte. Wichtigster Berater in Fragen ist der Reformator Johannes Brenz . Die theologische Fakultät der Universität Tübingen gehört bald zu den bedeutendsten ihrer im Deutschen Reich. Württembergische Theologen üben großen auf andere protestantische Landeskirchen aus.

Reichspolitisch bemüht sich Herzog Christoph das Bekenntnis in Württemberg reichsrechtlich abzusichern. Württemberg entsendet eigene Delegation auf das Konzil von Trient . Der Herzog gehört zu den angesehensten Fürsten seiner Zeit.

Persönlich hat er nicht nur Glück. ältester Sohn Herzog Eberhard stirbt vor ihm Mai 1568 . Dass sein Sohn und Nachfolger Herzog ohne männliche Nachkommen bleibt erlebt Herzog Christoph mehr. Immerhin hat er durch die arrangierte eines Seitenverwandten Vorsorge gegen ein Aussterben der im Mannesstamm getroffen; nachdem sein Sohn Herzog kinderlos bleibt tritt dieser Fall tatsächlich 1593 ein. Im Alter von 53 Jahren Herzog Christoph in Stuttgart.

Ihm zu Ehren wurde seine Büste in der Walhalla aufgestellt.

Literatur

  • Bernhard Kugler: Christoph Herzog zu Wirtemberg. Bände. Stuttgart 1868-1872.
  • Volker Press: Herzog Christoph von Württemberg als Reichsfürst. In: Aus südwestdeutscher Geschichte. Festschrift Hans-Martin Maurer hg. von Wolfgang Schmierer u.a. 1994. S. 367-382.
  • Franz Brendle: Dynastie Reich und Reformation. württembergischen Herzöge Ulrich und Christoph die Habsburger Frankreich. Stuttgart 1998.




Bücher zum Thema Christoph (Herzog von Württemberg)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Christoph_(Herzog_von_W%FCrttemberg).html">Christoph (Herzog von Württemberg) </a>