Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 2. August 2014 

Christopher Street Day


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Christopher Street Day (Abkürzung CSD ) ist ein Festtag der Lesben Schwulen und Transgendern . Man feiert und demonstriert für die von Schwulen Lesben und Transgendern sowie gegen und Ausgrenzung. Die Bezeichnung "Christopher Street Day" nur im deutschen üblich. In englischsprachigen Ländern meist von "Pride Parades" gesprochen in Australien die Paraden Mardi Gras (Fetter Dienstag).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des CSD

Der CSD erinnert an das erste gewordene Aufbegehren der Queer Community gegen Polizeiwillkür der New Yorker Christopher Street im Szeneviertel Greenwich Village am 27. Juni 1969 in der Szene-Bar "Stonewall Inn" die Stonewall Rebellion. Zu dieser Zeit gab es wieder gewalttätige Razzien in polizeibekannten Szenekneipen. Der 27. Juni markiert dabei den Tag an dem ein Aufbegehren gegen Willkür und Gewalt stattfand. kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten den Opfern der Polizeirepression und den Ordnungskräften. Tradition an dieses Ereignis durch Straßenumzüge zu entstand Anfang der siebziger Jahre . In Deutschland fanden 1979 die ersten CSDs unter dieser Bezeichnung Bremen und Berlin statt. Größere Schwulen- und gibt es in Deutschland allerdings schon seit 1972 (die erste in der Bundesrepublik Deutschland 29.4. in Münster ).

CSDs heute

CSD 2002 in Stuttgart

In beinahe jeder größeren Stadt in feiert die Queer Community heute CSDs. Die finden in Berlin und Köln statt. Die Umzüge ( Paraden ) während des CSD stellen mittlerweile ähnliche dar wie beispielsweise Karnevalsumzüge oder die wesentlich Techno -Partys.

Aus organisatorischen Gründen finden die CSDs genau an dem historischen Datum dem 27.06. sondern an den Wochenenden im Juni bis Die CSDs haben in der Regel ein Motto. Es finden auch politische Kundgebungen statt. sprachen auf dem CSD in Berlin der Wolfgang Thierse ( 2000 ) und der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (seit 2001 ). In Dresden übernahm 2003 der Oberbürgermeister Ingolf Roßberg die Schirmherrschaft über das Fest. In München wird der - im Vergleich zu deutschen Millionenstädten - kleine Demonstrationszug mittlerweile schon traditionell durch Oberbürgermeister Christian Ude angeführt. Zusätzlich zur politischen Botschaft der wird ausgelassen gefeiert. Das Feiern des eigenen begründet sich aus dem Ursprung des CSDs: soll demonstrativ gezeigt werden dass man stolz sich sein Leben und seine sexuelle Identität kann (daher auch die Bezeichnung Gay Pride 'schwuler Stolz' für solche Veranstaltungen).

Neben der CSD-Parade gibt es in Städten ganze Kulturwochen mit bekannten Künstlern politischen und Partys. In Köln hatte der CSD Jahr 2002 z.B. zum ersten Mal mehr in die Stadt gelockt als der Rosenmontagszug .

Europride

Seit 1991 vergibt die EPOA (European Organizer's Association Verband europäischer CSD-Organisationen) jeweils an Stadt den Titel "Europride". Dieser CSD wird entsprechend größer angelegt um eine entsprechende internationale zu erreichen. Die Städte die den Europride ausgerichtet haben sind:


Der Europride 2004 findet vom 4. bis 13. Juni Hamburg statt.

Siehe auch: Schwulenbewegung Gay Stonewall Homosexualität

Weblinks



Bücher zum Thema Christopher Street Day

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Christopher_Street_Day.html">Christopher Street Day </a>